Erstellt am 09. Oktober 2015, 05:42

von Martin Gruber-Dorninger

Durch "Gaugau" ziehen. Flo und Wisch eröffnen den Veranstaltungsreigen im Danubium, dabei feiern sie mit ihrem neuen Programm ihre NÖ-Premiere. Die NÖN fragte beim Duo nach.

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Florian Roehlich und David Krammer sind Flo und Wisch. Seit einigen Jahren mischen die beiden jungen Kabarettisten und Musiker die heimische Kabarett-Szene gehörig auf. Nun hat sie auch noch Austropop-Legende Joesi Prokopetz unter seine Fittiche genommen. Am 17. Oktober gibt das Kabarett-Duo seine Niederösterreich-Premiere im Tullner Danubium. Die NÖN fragte Flo und Wisch was das Publikum, beim neuen Programm „Ameriga“ zu erwarten hat.

NÖN: Ihr habt schon einige Vorpremieren des neuen Programmes gespielt. Was unterscheidet eine Vorpremiere von der richtigen Premiere?
Florian Roehlich: Geübt wird natürlich zu Hause. Bei der Vorpremiere sieht man, wo man am Programm noch feilen muss. Streicht man eine Szene, baut man die Pointe noch anders auf, wie kommt das, was man vermitteln will auch so an?
David Krammer: Bei Vorpremieren ist der Blick von außen wichtig, außerdem die Handlungsabläufe und wann ein Lacher aufbrandet.

Im Programm „Ameriga“ thematisiert Ihr die fehlenden harten Konsonanten in der Sprache der Ostöstereicher. Ein Opfer dabei ist „Herbert Brohasga“. Was macht Ihr, wenn der tatsächlich einmal in der ersten Reihe sitzt?
Flo: Prohaska ist nicht das Opfer, er ist Erfinder der weichen Konsonanten. Ich schätze ihn als einen sehr selbstironischen Menschen ein und wir würden uns daher freuen, wenn er unser Programm besuchen würde.
Wisch: Schön wäre es, wenn er dann sogar mit uns auf die Bühne kommen würde. Ich glaube, dass er sehr lustig ist.

Die Musik spielt in Euren Programmen eine wichtige Rolle. Wie verhält sich Joesi Prokopetz dabei? Mischt er sich oft ein?
Flo: Nein, überhaupt nicht. Er kümmert sich hauptsächlich um die Inszenierung zwischen den Musikstücken.

Wie hält man es so lange zu zweit aus? Kommt es oft zu Stresssituationen zwischen Euch beiden?
Wisch: Das kommt schon einmal vor. Wir lösen diese Streitigkeiten friedlich im Zuge einer Fifa-Partie auf der Playstation. Dort wird dann entschieden, wer recht hat.
Flo: Meine Freundin bezeichnet sich neben dem Wisch als meine Zweitfrau.
 


Danubium - der Reihe nach

  • Flo & Wisch: „Ameriga“, 17. Oktober.
  • Hans Liberg: „Attacca“, 24. Oktober.
  • Nils Heinrich: „Mach doch’n Foto davon“, Die Dornrosen: „unverblümt“, 30. Oktober.
  • Wilfried & Die Neue Band: Konzert, 6. November.
  • Andrea Händler: „Ausrasten“, 13. November.
  • Peter & Tekal : „Echt krank“, 21. November.
  • Roland Düringer: „ICH allein?“, 26. November. Beginnzeit: jeweils 19.30 Uhr.

Tickets: Raiffeisenbank, Ticketshop „Gute Unterhaltung“, oeticket, Trafik Hausl u. solche mit Trafiknet-Anschluss.

www.tullnkultur.at