Erstellt am 03. Februar 2016, 05:38

von Thomas Peischl

E&A-Film drehte dritten Tatort-Krimi. Produzent Erich Schindlecker sprach mit der NÖN über den nächsten Fall für das Duo Krassnitzer-Neuhauser.

Bei der Präsentation von »Tatort - Sternschnuppe«: (v.l.) Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser, Produzent Erich Schindlecker (e&a) und Thomas Stipsits.  |  NOEN, ORF/Hubert Mican

Es ist ein großes Jubiläumsjahr für Freunde des Fernseh-Kultkrimis: Im Herbst wird der 1.000ste Tatort ausgestrahlt. Als Nächstes steht jetzt aber erst einmal der 37. Fall für das beliebte Duo Krassnitzer-Neuhauser (bzw. Eisner und Fellner, wie sie in ihren Rollen heißen) an.

Was das jetzt wiederum mit Tulln zu tun hat? „Sternschnuppe“ ist bereits die dritte Tatort-Folge, die von der Tullner E&A-Film hergestellt wird. Produzent Erich Schindlecker war schon als Kind großer Fan der Reihe: „Es war immer ein ganz besonderer Fernsehabend für mich, wenn meine Eltern Freunde zu Gast hatten und ich einen Tatort schauen durfte. Wobei ich ergänzen muss, dass ich mich damals vor dem Kasperl mehr gefürchtet habe, als bei einem Fernsehkrimi — was wohl Einiges über die Dramaturgie der damaligen Kindersendungen aussagt.“

Dass er selbst einmal beruflich mit der Kultreihe zu tun haben wird, hätte er als Kind allerdings nicht zu träumen gewagt. Dass es doch dazu kam, verlief ziemlich unspektakulär. „Diese Drehs werden ausgeschrieben, wir haben uns beworben und 2012 den ersten Auftrag bekommen“, berichtet Schindlecker. Die Episode „Zwischen den Fronten“ wurde 2013 erstmals ausgestrahlt. „Wir dürften es nicht ganz schlecht gemacht haben“, meint der Produzent weiter. 2014 folgte mit „Gier“ der zweite Dreh und nun bereits der dritte.

Viel Arbeit und eine Empfehlunf für Stipsits

Wie man sich diese Arbeit als Filmlaie vorstellen darf? „Das ist beinahe so aufwendig wie ein Spielfilm. Zu den 21 bis 22 Drehtagen kommen Vorbereitung, Postproduktion und vieles mehr. Unterm Strich sind das schon mehrere Monate Arbeit“, erklärt Schindlecker. Eines seiner persönlichen Highlights in „Sternschnuppe“ (Erstausstrahlung: Sonntag, 7. Februar, 20.15 Uhr, ORF2) ist übrigens Thomas Stipsits, der als Assistent des Ermittler-Duos sein komödiantisches Talent in hohem Ausmaß zeigen kann.