Erstellt am 26. März 2016, 14:04

von Martin Gruber-Dorninger

Eine ganze Nacht nur für die Forschung. Ganz Tulln ist in Aufruhr, die Lange Nacht der Forschung steht vor der Tür. Das Technopol gewährt erste Einblicke.

Bei der Langen Nacht der Forschung gewähren die Institutionen des Tullner Technopol einen ganz besonderen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftler. Foto: J.Thule  |  NOEN, Thule G. Jug

Die Forscher und Mitarbeiter des Technopol Campus Tulln scharren schon in den Startlöchern. Der Grund: Die „Lange Nacht der Forschung“ nähert sich mit großen Schritten – am Freitag, dem 22. April, ist es so weit.

„Es gibt heuer sechs Ausstellungsorte in Tulln. Es beteiligen sich die Agrana, BOKU, die Fachhochschule, die Landwirtschaftliche Fachschule, das Technologie und Forschungszentrum der Erber Group und das Universitäts- und Forschungszentrum“, ist Technopol-Managerin Angelika Weiler mit dem vielfältigen Angebot am Standort mehr als zufrieden.

Dies kommt natürlich auch den zahlreichen Besuchern zugute. Der erste interessante Einblick am Werken und Schaffen der einzelnen Institutionen ist gewiss.

Für jeden Besucher ist etwas dabei

An den sechs Tullner Standorten gibt es über 50 Stationen. Diese sind wiederum thematisch gegliedert in „Unsere Lebensmittel“, „Nachwachsende Rohstoffe“, „Von der Wurzel bis zum Tier“, „Chemie und sonstige Zaubereien“ und „das Potenzial unsichtbarer Helfer“. Ergänzt wird das ohnehin schon reichhaltige Programm durch Fachvorträge. Arrivierte Top-Forscher präsentieren ihre Ergebnisse und erklären ihre Arbeit.

Die Stadtgemeinde Tulln legt sich ebenfalls ins Zeug, um den Besuchern ein einmaliges Forschungserlebnis zu ermöglichen. So gibt es einen Shuttlebus zur Agrana Stärke GmbH nach Pischelsdorf (Details siehe Infobox) und der Verein „Fahrvergnügen“ bietet einen weiteren Shuttledienst vom Hauptbahnhof Tulln und dem Tullnerfelder Bahnhof zum Campus an. „Es wird auch ein Tesla dabei sein“, verrät Angelika Weiler vom Technopol Tulln. Dies ist durch den Einsatz der Stadtgemeinde für die Besucher sogar gratis.

„Bei diesem Programm sollte für jeden etwas dabei sein. Die Lange Nacht der Forschung ist eine gute Gelegenheit, den Tullnern unsere Tätigkeit näher zu bringen“, schwärmt Angelika Weiler.

Informationen

Shuttlebus nach Pischelsdorf um 17.30 Uhr, 19.30 Uhr, 21.30 Uhr.

Shuttleservice durch Verein „Fahrvergnügen“ von den Bahnhöfen Tullnerfeld und Tullner Hauptbahnhof zum Campus.

Im Internet: www.langenachtderforschung.at