Erstellt am 29. September 2015, 05:57

von Thomas Peischl

Erstes Tullner Projekt von Huber & Huber. Ehemaliger HAK-Professor und Sohn brachten mehr als 1.000 Wohnungen an Mieter, jetzt erstmals in ihrer Stadt.

Das erste kommerzielle Projekt von Herbert und Harald Huber in ihrer Heimatstadt wird gerade in der Jasomirgottgasse fertiggestellt.  |  NOEN, Thomas Peischl

Wer in den 80er-Jahren die HAK in Tulln besuchte, wird ihn vielleicht noch als Rechnungswesen-Professor im Gedächtnis haben: Herbert Huber. Weniger bekannt ist wohl, dass der in Klosterneuburg geborene Tullner seit 1986 mit seiner Firma Tula Realitäten auf dem Gebiet der Immobilienverwaltung tätig ist.

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Gemeinsam mit Sohn Harald Huber verwaltet er mehr als 1.000 eigener Wohnungen im Raum Wien, Klosterneuburg und Tulln. Aber fast 30 Jahre mussten seit Unternehmensgründung vergehen, bis die Hubers ihr erstes kommerzielles Projekt in ihrer Heimatstadt umsetzten. In der Jasomirgottgasse schritt man jetzt zur Gleichenfeier für ein Objekt mit 12 Wohnungen samt Tiefgarage. „Allesamt unbefristete Hauptmieten“, wie Harald Huber betonte. Im Stil orientiert sich der Neubau am Altbestand, der geschleift werden musste.

Geschick, Fleiß, Akrebie, kombiniert mit Intelligenz

„Einer der erfolgreichsten, aber gleichzeitig auch bescheidensten Unternehmer Tullns muss hiermit endlich seine Tarnkappe ablegen“, schmunzelte Bürgermeister Peter Eisenschenk. Er attestierte seinem ehemaligen Lehrer-Kollegen Herbert Huber auch als Unternehmer „Geschick, Fleiß, Akrebie, kombiniert mit Intelligenz“, denn er gehe in die Tiefe und sei immer bestens informiert, sodass ihm niemand etwas vormachen könne.

Tula Realitäten und die Objektvermarktungsfirma Fino Immobilien (Geschäftsführer beider Unternehmen ist Harald Huber) wuchsen langsam, aber stetig. „Wer in unserer Branche auf das schnelle Geld aus ist, liegt falsch“, betont Herbert Huber. Er legt Wert darauf, Wohnprojekte so umzusetzen, dass er selbst gerne darin wohnen würde: „Der schönste Moment ist immer, wenn wieder ein Haus fertig ist und die Menschen einziehen können.“