Tulln

Erstellt am 20. April 2017, 04:26

von NÖN Redaktion

Tulln als Beispiel für Best Practice. Die Gartenstadt erhielt ein sehr gutes Zeugnis und die Helfer konnten wertvolle Inputs für ihre tägliche Arbeit mitnehmen.

Bei den Trainings waren jeweils rund 25 Teilnehmer dabei - auch Integrationsstadträtin Elfriede Pfeiffer, Katharina Benetter und Karin Wohlfahrt (2.-4.v.l.).  |  NOEN, Stadtgemeinde Tulln

Die UN-Organisation IOM (Internationale Organisation für Migration) hat vor ca. einem Jahr Gemeinden aus 4 EU-Ländern ausgewählt, um die jeweiligen Rahmenbedingungen der Integration von Flüchtlingen zu erheben, daraufhin individuell angepasste Leitfäden zur Optimierung zu erstellen und diese an die beteiligten Personen weiterzugeben. Tulln wurde aufgrund der gut organisierten Integrationsarbeit als eine von insgesamt zwölf Gemeinden in ganz Europa ausgewählt.

Nach einer umfassenden Erhebungs- und Auswertungsphase wurden zwischen Februar und April nun die abschließenden Workshops zur Vermittlung der erarbeiteten Inhalte abgehalten.

Das Projekt begann in Tulln zunächst mit einer Bedarfserhebung im Juli 2016 vor Ort und mittels Online-Fragebogen für die aktiven Helfer. Dabei wurde herausgearbeitet, was die späteren Trainings beinhalten sollten.

Im November 2016 folgte ein erster, darauf aufbauender fachlicher Input: Viola Raheb, Beraterin im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und des interkulturellen Dialogs, hielt einen Vortrag über das Land und die Situation in Syrien. Wichtiges Hintergrundwissen zur Geschichte allgemein sowie zu Flucht, Asyl und der Veränderung der Fluchtsituation in den letzten fünf Jahren, ließ die teilnehmenden Helfer laut eigenen Aussagen viele Verhaltensweisen und Situationen besser verstehen.