Erstellt am 10. September 2015, 18:26

von Rotes Kreuz

Messe Tulln stellt temporäres Quartier zur Verfügung. Die Messe Tulln hat zur Betreuung von Flüchtlingen Platz angeboten, teilte das Rote Kreuz NÖ am Donnerstag mit.

 |  NOEN, Rotes Kreuz Tulln
Bereits in der Nacht seien in der Halle 8 kurzfristig 250 Menschen untergebracht worden, die in der Früh per Zug den Weg nach Deutschland antraten.

Quartier bleibt bis 16. September bestehen

Das Quartier in Tulln werde bis zum 16. September zur Verfügung stehen. Die Einsatzorganisation bereitete sich auf eine Belegung mit 450 Personen vor. 

 

„Da wir mit weiteren, größeren Gruppen an Flüchtlingen rechnen, ist es wichtig, vorübergehend ausreichend Platz zur Verfügung zu stellen. Dankenswerter Weise hat uns hier die Messe Tulln Platz zur Verfügung gestellt“, erklärt Landesrettungskommandant-Stv. Johann Kaufmann.

„Damit können wir ab heute Nachmittag 450 Flüchtlinge in Tulln betreuen und versorgen, in der Nacht konnten wir kurzfristig bereits 250 Menschen bis in die Morgenstunden ein Dach über dem Kopf bieten, sie mit Verpflegung versorgen und gegebenenfalls medizinisch betreuen.“

 Rotes Kreuz sorgt für Verpflegung

Die Mitarbeiter des Roten Kreuzes Niederösterreich haben gestern gemeinsam mit den Mitarbeitern der Messe Tulln die Unterkunft für 250 Personen aufgebaut, das Rote Kreuz sorgt in der Folge für die Verpflegung der Flüchtlinge und kümmert sich auch um die medizinische Versorgung. Das Quartier in Tulln wird bis 16. September zur Verfügung stehen, zudem wird heute auch das Multiversum in Schwechat wieder geöffnet. 


 
Zusätzlich zu den Vorbereitungen in Tulln und Schwechat und der laufenden Stabsarbeit in der Landesverbandszentrale in Tulln, unterstützt das Rote Kreuz Niederösterreich aktuell mit 39 Rotkreuz-Mitarbeitern die burgenländischen Kollegenin Nickelsdorf. „Die Flüchtlinge kommen hier erschöpft und hungrig an.

Wir sehen es als unseren Auftrag, den Menschen zu helfen – und zwar möglichst schnell und effizient“, sagt Kaufmann. Der Weitertransport der Flüchtlinge erfolgt jeweils so rasch wie möglich, da nach wie vor die meisten nach Deutschland oder darüber hinaus weiterreisen wollen.