Erstellt am 15. Juni 2016, 05:40

Fossil gegen e-mobil. Grafenwörther Gemeindebedienstete lernten für drei Tage Felser Elektro-Dienstfahrzeug näher kennen.

»Nachbarschaftshilfe«: (v.l.) Bürgermeister Christian Bauer, Umweltgemeinderat Robert Heiß, Landtagsabgeordneter Alfred Riedl, der Felser Amtsleiter Christian Braun und Geschäftsführer Herbert Greisberger von der Energie- und Umweltagentur NÖ.  |  NOEN, W. Fiausch, eNu

Die Gemeinde Grafenwörth testete im Rahmen der Test-Aktion "tausche fossil gegen e-mobil" der Energie- und Umweltagentur NÖ drei Tage ein e-Auto aus dem Fuhrpark der Gemeinde Fels am Wagram.

Bis 2020 50.000 elektrische Fahrzeuge

Ziel der Landes-Initiative „e-mobil in Niederösterreich“ ist es, bis 2020 50.000 elektrische Fahrzeuge zu präsentieren. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Anzahl der e-Autos auf Niederösterreichs Straßen verdreifacht. „Das Land Niederösterreich bietet durch attraktive Förderungen und dank einer rasch wachsenden Ladeinfrastruktur sehr gute Voraussetzungen für die Elektromobilität. Mit den Gemeinden haben wir starke Partnerinnen an unserer Seite“, so Landtagsabgeordneter Präsident Alfred Riedl.

„Über 20 Gemeinden haben bereits e-Autos in ihrem Fuhrpark. Die Aktion „tausche fossil gegen e-mobil“ zielt darauf ab, dass Gemeinden gegenseitig von ihren Erfahrungen profitieren“, so Herbert Greisberger, Geschäftsführer der Energie- und Umweltagentur NÖ.

Restlos von e-Mobilität überzeugt

Die Gemeinde Fels hat im März 2014 einen E Renault Kangoo für den gemeindeeigenen Fuhrpark angeschafft und stellte diesen nun der Gemeinde Grafenwörth drei Tage kostenlos zum Testen zur Verfügung. „Nach kurzer Skepsis sind unsere Mitarbeiter des Bauhofs nun von der e-Mobilität restlos überzeugt. Diese Erfahrung geben wir gerne an interessierte Gemeinden weiter“, so der Felser Bürgermeister Christian Bauer.