Königstetten

Erstellt am 03. April 2017, 11:58

von Monika Gutscher

Musikerheim in Königstetten eröffnet. Großes Interesse herrschte bei der offiziellen Eröffnung des neuen Musikerheims.

Nachdem Obmann Gerhard Stadler die zahlreichen Ehrengäste begrüßte, erläuterte Ehrenobmann Michael Bruckner die Hintergründe zum Musikerheimprojekt, denn bereits 2008 gab es die ersten Gespräche mit dem Gemeindevorstand. Dazu meinte er scherzhaft: „Steter Tropfen höhlt den Bürgermeister Roland Nagl.“

Seine Beharrlichkeit zahlte sich aus. Anfang 2016 wurde mit dem Umbau des alten Kindergartens begonnen. Dabei wurde das Gebäude thermisch saniert und die Fläche mehr als verdoppelt, ein 152 m² großer Probenraum mit einer Raumhöhe von fünf Metern, eine Teeküche, Garderobe, Büro, ein Noten- und Instrumentenarchiv, eine WC-Anlage, die auch bei anderen Veranstaltungen genutzt werden kann, errichtet.

Großen Dank gab es für die zahlreichen Musiker, die insgesamt etwa 3.500 Arbeitsstunden investierten. Dazu erhielten sie mit den Worten „Viel Freude im neuen Heim“ von Peter Höckner (Obmann des NÖ-Blasmusikverbandes) das bronzene (ab 60 Stunden Zeitaufwand), das silberne (ab 120 Stunden) bzw. das goldene (ab 240 Stunden) Musikerheimverdienstabzeichen.

Landesrat Karl Wilfing betonte, dass es eine gesellschaftliche Aufgabe sei, Musik zu fördern.

Zwischen den Festanspachen und der Segnung des Gebäudes mit Moderator Eusebiu Bulai spielte die Blasmusik einige Stücke, um die imposante Raumakustik zu demonstrieren.

Nachdem das von Josef Leckel selbstgeschnitzte Kreuz aufgehängt wurde, wurde das Noten-Kunstwerk mit allen Spendern enthüllt.