Erstellt am 31. Mai 2016, 10:46

von NÖN Redaktion

Für eine gesunde Balance. Jägerschaft, Stdtgemeinde und Landwirtschaft ziehen an einem Strang zum Wohle der Natur.

 |  NOEN, Urbanitsch
Umrahmt von der Jagdhorn-Bläsergruppe Tulln begrüßte Bezirksjägermeister Alfred Schwanzer Festgäste und Jägerschaft, darunter auch den Präsidenten des Tullner Jagdklubs Gerhard Feuchtinger.

Gemeinderätin Paula Maringer sprach im Namen der Stadtgemeinde Worte des Dankes für die große Verantwortung der Jäger, „eine gesunde Balance“ zu schaffen.

Die Gemeinsamkeiten der Landwirtschaft und Jagd brachte Kammerobmann Hermann Dam auf den Punkt. Auch die Problematik der Mountainbiker und Verstöße gegen das Eigentumsrecht der Waldbesitzer wurde angesprochen. „Wild und Jagd dürfen nicht darunter leiden.“

Bezirkshauptmann Andreas Riemer lobte die gute Zusammenarbeit mit den Behörden.

Im Bezirk Tulln wurde eine Steigerung der Abschüsse von Rotwild um vier Prozent (398 Stück), bei Sikawild um 32 Prozent (537 Stück) verzeichnet.

Beim Damwild hingegen wurden nur 18 Stück erlegt, das ist ein Minus von 76 Prozent.

Beim Rehwild waren es 2.413 Stück, plus sechs Prozent.

Im gesamten Niederösterreich 74.656, ein Plus von drei Prozent. Schwarzwild: 1.399, plus neun Prozent.