Erstellt am 18. Februar 2016, 05:54

von Thomas Peischl

"Gartenkult" mit Starkl auf ORF III. Michael Starkl drehte zehn unterhaltsame Episoden rund ums Gärtnern – im Stil der 50er-Jahre, mit modernster Technik.

Produzent Michael Starkl, Assistentin Karoline Hogl, Moderatorin Katharina Gritzner und Profigärtner Josef Starkl beim Dreh für die neue Serie »GartenKult« auf ORFIII.  |  NOEN, Angelika Starkl

Nicht nur Gartenfreunde sollten ab 5. März immer samstags um 18 Uhr ORF III einschalten. Austro-Berliner Michael Starkl gestaltete rund um seine bekannte Tullner Gärtner-Verwandtschaft die unterhaltsame (und nebenbei auch lehrreiche) Serie „Gartenkult“.

Michael Starkl war schon 14 Jahre als Schauspieler aktiv (zuletzt u.a. in „SOKO Donau/Wien“ oder „Copstories“), als er beschloss, eine eigene Produktionsfirma zu gründen. Mit dieser wollte er wiederum auch in Österreich aktiv werden.

Interviews mit der Tullner Gärtner-Verwandtschaft

Bald darauf folgten erste Interviews mit der Tullner Gärtner-Verwandtschaft. Dabei war ihm vor allem Josef Starkl aufgefallen. „In diesen 15 Minuten war er stets 100 Prozent authentisch. Nach diesem Interview mit Josef Starkl war für mich klar: Rund um diesen Menschen muss man eine Sendung machen“, so der Produzent.

Es folgten Testaufnahmen für den ORF, auch dort war man begeistert. Im vergangenen Sommer wurde die Serie im Schlosspark von Frauenhofen für ORF III gedreht. Jede Episode dreht sich um einen bestimmten Themenbericht (etwa Rasen oder Stauden).

„Nach dem Interview mit Josef Starkl war für mich klar: Rund um diesen Menschen muss man eine Sendung machen.“ Michael Starkl

Gedreht wurde mit modernster Technik, aber im nostalgischen Look der 50er-Jahre. „In unserer krisengebeutelten Zeit wollen viele zurück zu den Wurzeln und ein wenig Feelgood-Stimmung“, so Michael Starkl.

Moderiert wird Gartenkult von der Kärntnerin Katharina Gritzner. Als Profigärtner führt Josef Starkl durch die Sendung und gibt praktische Tipps. In jeder Folge werden Gäste besucht, die Einblick in die Methoden der Produktion von Pflanzen gewähren, die der Zuseher sonst selten zu Gesicht bekommt.