Tulln

Erstellt am 03. August 2016, 05:10

von Bernhard Steinböck

Ärzte ziehen in Bank. Halbzeit bei den Umbaumaßnahmen der Volksbank am Tullner Hauptplatz. 1.000 m für Ordinationen und Wohneinheiten.

Tullns Volksbank-Regionaldirektor Christian Schilcher (l.) lud alle ins Bauvorhaben involvierten Mitarbeiter, Baufirmen und Nachbarn auf den Dachboden der Volksbank-Zentrale ein.  |  NOEN, Steinböck

Gerade einmal ein halbes Jahr ist seit dem technischen Fusionsprozess der Volksbank Tullnerfeld mit der Volksbank Niederösterreich AG vergangen. Der Backoffice-Sektor aus Tulln war ohne Kündigung in die Zentrale nach St. Pölten übersiedelt. Aufgrund der hierdurch entstandenen freien Fläche wurde bereits im Februar mit den Umbaumaßnahmen der Tullner Zentrale begonnen.

Tullnerfelder Baufirmen schneiden kräftig mit

„Die Raumreserven, die wir auf dem Dachboden und auf der anderen Seite vorgesehen haben, waren nicht mehr notwendig und so haben wir uns überlegt, was wir mit diesen Flächen anfangen“, so Regionaldirektor Christian Schilcher, der die beteiligten Baufirmen, Mitarbeiter und Nachbarn zur Gleichenfeier einlud. Für den Umbau, der bereits mit November finalisiert werden soll, wurden 75 Prozent der Baumaßnahmen an Tullnerfelder Betriebe übergeben.

Nach der Fertigstellung für das 3-Millionen-Projekt werden 840 m Fläche für die Volksbank erhalten bleiben. Die restlichen 1.000 m werden zu einem Großteil in ein Ärztezentrum umgewandelt, die Sparten Orthopädie, Chirurgie, Physiotherapie, Allgemeinmedizin und Kinder werden somit direkt im „Wohnzimmer“ der Tullner zu finden sein. 200 m werden in Wohneinheiten umgewandelt.

Schilcher strich vor allem Volksbank-Mitarbeiter Karl Mikulasch als Wegbereiter für den vorbildlich ablaufenden Prozess hervor, bevor zum Mittagessen beim Tullner Wasserskiklub eingeladen wurde.