Erstellt am 15. April 2017, 05:28

von Günter Rapp

Initiative gegen Wagramstraße: Spekulation „blüht“. Transit.Stopp.Wagram macht jetzt ganz massiv gegen mögliche neue Transitroute über Wagram mobil.

An der Landesstraße von Hohenwarth nach Straß im Straßerthal hat die Initiative Transit.Stopp.Wagram das Transparent angebracht.  |  NOEN, Rapp

Es scheint wieder Bewegung in die jahrelange Debatte um eine Direktverbindung zwischen dem Weinviertel und der Donaubrücke bei Traismauer zu kommen. Von der Initiative Transit.Stopp.Wagram wird eine Zerstörung des Wagram durch eine Straßenverbindung befürchtet. Das legt auch die Beantwortung einer Anfrage an das Land NIederösterreich von Leopold Blauensteiner von Initiative Transit.Stop.Wagram nahe. „Johanna Mikl-Leitner hat uns mitgeteilt, dass das Projekt einer Straßenführung in enger Zusammenarbeit mit den politisch Verantwortlichen gemacht wird“, so Blauensteiner, der das als eine Frage der Zeit deutet, bis eine neue Straße über den Wagram wieder zur Diskussion stehe. „Wir haben bereits Schreiben an alle vier Landtagsparteien gerichtet“, so Leopold Blauensteiner.

An Fels vorbei zur Schnellstraße S 5

Der Gösinger Winzer und seine Mitstreiter vermuten, dass eine solche Straßenverbindung nach einer Umfahrung von Hohenwarth an Stettenhof vorbei in Richtung Großriedenthal verlaufen könnte. Über den Bereich der „Eisernen Brücke“ könnte es an Fels vorbei zur Schnellstraße S 5 gehen.

„Eine solche Zerschneidung des Wagram muss unbedingt verhindert werden“, sind sich Blauensteiner & Co einig. Als weiterer Schritt wurde jetzt ein Transparent kurz nach der Ortsausfahrt von Hohenwarth Richtung Straß aufgestellt. Man möchte in nächster Zeit alle hier vorbeikommenden Verkehrsteilnehmer für das Thema „Transitroute Wagram“ sensibilisieren.