Erstellt am 16. Dezember 2015, 04:33

von Maria Knöpfl

Heftige Kritik wegen Beleuchtungsanlagen. Mediziner Karl Winnisch übte in einem offenen Brief an Gemeinde und an Gemeinderäte Kritik an den Lichtmasten.

Die beiden Masten sind besondere Dornen in den Augen von Kritiker Karl Winnisch .  |  NOEN, Karl Winnisch

In einem offenen Brief an Gemeinde und Gemeinderäte sowie an die NÖN, übt Karl Winnisch heftige Kritik an der Gestaltung des Rathausplatzes: „Der vormals schöne Blick von der Hauptstraße über das Halterkreuz zur Donau wurde durch den unnötigen, nur platzverschlingenden Kreisverkehr massiv beeinträchtigt.“

Noch größere Kritik übt er an den mächtigen Masten am Rathausplatz: „Es wäre interessant zu erfahren, wer für die haarsträubende Idee verantwortlich ist, solche klobigen, rauchfangähnlichen und derart riesigen Masten mit Scheinwerfern in der Platzmitte zu errichten.“

Winnisch untermauert seine Kritik mit zustimmenden, allerdings anonymen Antworten einzelner Gemeinderäte.

Kreisverkehr dient der Verkehrssicherheit

Bürgermeister Hermann Kühtreiber auf das Thema Kreisverkehr angesprochen: „Es gab lange Gespräche vor der Planung. Es ist unbestritten, dass ein Kreisverkehr zur Hebung der Verkehrssicherheit dient.“ Zum Thema Beleuchtung führt Kühtreiber aus: „Es gibt gesetzliche Vorgaben für die Ausleuchtung und die Lichtstärke öffentlicher Straßen und Plätze. Die Behörde, Planer und der Straßenbauausschuss haben sich bei der Ing.-August-Kargl-Straße für eine Erhöhung der Anzahl der Lichtpunkte entschieden.“

Der Bürgermeister weiter: „Bei der Beleuchtung des Rathausplatzes sollten nicht so viele Lichtpunkte installiert werden, sondern von nur zwei Punkten der Platz von oben flächendeckend beleuchtet werden. Dadurch müssen die Masten naturgemäß höher sein.“

Kühtreiber weiter: „Auf dem Gemeindeamt ist bisher nur eine einzige Kritik an der nunmehr zu hell beleuchteten Ing.-August-Kargl-Straße eingegangen. Diese Straße war bisher eher zu wenig beleuchtet und das viele Licht ist ungewohnt.“