Heiligeneich

Erstellt am 12. August 2016, 05:45

von Martin Gruber-Dorninger

Ein wahres Multitalent. Bewundernswert Peter Schaider schaffte es vom Friseurlehrling zum Geschäftsführer. Wie es dazu kam, erzählt er der NÖN.

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Die Geschichte von Peter Schaider ist eindrucksvoll. Vom Friseurlehrling zum Geschäftsführer mehrerer Einkaufszentren, unter anderem das Auhofcenter in Wien-Penzing. Er stammt aus Heiligeneich und bezeichnet das Nahversorger-Zentrum in seiner Heimatgemeinde als Herzensangelegenheit.

Begonnen hat alles mit seiner Friseurlehre. Doch ein Abschluss alleine, war dem Unternehmer nicht genug. „In allem was ich getan habe, wollte ich perfekt sein und alles mit einer gewissen Nachhaltigkeit erledigen“, verrät Schaider. Bestätigt wird das durch große Erfolge bei internationalen Bewerben, unter anderem Silber und Bronze bei der Friseur-Weltmeisterschaft in Paris 1982. „Meine Spezialdisziplin war Schneiden und Föhnen. Dabei kam es hauptsächlich auf Geschwindigkeit an“, ergänzt Schaider.

Makler, um sich Wettbewerb zu leisten

Um sich diese Bewerbe leisten zu können, war er nebenbei als Immobilienmakler tätig und dort entdeckte er auch sein Geschick im geschäftlichen Handwerk. Dies fiel auch seinem „Kompagnon“, wie Schaider selbst sagt, und späteren Geschäftspartner Peter Strassl schnell auf. Kurzerhand gründeten die beiden 1984 Intercoiffeur Strassl Schaider und bauten es zu einem wahren Friseurimperium auf. Bis heute gibt es 40 Salons.

Dadurch, dass Friseurgeschäfte in Einkaufszentren waren, hat Schaider gefallen an diesen Konzepten gefunden und 1992 sein eigenes im Westen Wiens mit dem Auhofcenter eröffnet. Es folgten noch das Riverside in Liesing und ein Nahversorger-Zentrum in seiner Heimatgemeinde Heiligeneich. „Ich wollte meinen Beitrag leisten. Dies habe ich in Form dieses Nahversorgers getan“, erklärt Schaider. Am Donnerstag eröffnet nun der TEDi-Markt, „der modernste in ganz Österreich“, wie Schaider betont.