Erstellt am 17. April 2016, 12:14

von Helga Urbanitsch

Klassik trifft auf Moderne. Das Hugo Wolf Quartett interpretierte Klassisch-Romantisches ebenso wie Zeitgenössisches von Katrin Klose. Den Abschluss bildete Schuberts "Rosamunde".

 |  NOEN, NÖN

Das Hugo Wolf Quartett begeisterte im Rahmen der Jeunesse-Konzerte im Minoritensaal Anhänger der klassisch-romantischen Musik gleichermaßen wie Liebhaber von zeitgenössischen Tönen. Lieblich-verführerische Klänge von Mendelssohn Bartholdy machten den Beginn mit dem Streichquartett in Es-Dur.

Noch vor der Pause hielten abstrakte Klangvariationen von Katrin Klose mit dem Streichquartett Nr. 1 im Minoritensaal Einzug. In vier charakterlich unterschiedlichen Einzelsätzen wurde das Werk präsentiert, immer von der Viola dominiert.

Nach der Pause kamen die klassischen Töne wieder zu Wort. Franz Schubert Streichquartett a-moll D 804 „Rosamunde“, wurde kraftvoll und melancholisch interpretiert und mit großem Applaus gewürdigt.

Das Hugo Wolf Quartett ist seit 20 Jahren an der Spitze der weltweiten Kammermusik zu finden. Bei der Programmauswahl nehmen die Musiker neben der klassisch-romantischen Literatur immer wieder zeitgenössische Musik ins Programm auf. Immer an der Schwelle zur Modernen, um Namenspatron Hugo Wolf alle Ehre zu Teil werden zu lassen.