Königstetten

Erstellt am 27. Juni 2016, 15:30

von Monika Gutscher

Musikalische Zeitreise. Beim Blasmusikkonzert im Königstetter Schlosshof boten die Musiker ein vielfältiges Programm mit einer Uraufführung eines von Günther Stadler selbst komponierten Werkes. Außerdem erhielten 12 Musiker eine Ehrung.

Sommerliche Abendtemperaturen lockten zahlreiche Freunde der Blasmusik in den Schlosshof. Ihnen wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das von Susanne Chladek mit ausführlichen Informationen über die verschiedenen Stücke moderiert wurde. Begonnen wurde mit Josef Franz Wagners „Unter dem Doppeladler“. Danach ging es ländlicher weiter mit der Overtüre „Der Waldsänger“ von Josef Abwerzger. Die Musiker mit ihrem Dirigenten Günther Stadler konnten dabei gut die Stimmung des Waldes widergeben.

Beim imposanten Werk „Dakota“ von Jacob de Haan wurden die Kultur und die Geschichte der Indianer in fünf verschiedenen Sätzen dargestellt. Großes Highlight bei diesem Konzert war die Uraufführung des Werkes „Back to the Dark Age“, das aus der Feder von Günther Stadler stammt. Bei dieser Reise zurück ins Mittelalter mit einer außergewöhnlichen Schlagzeugbesetzung ging es um Ritter, Minnesang und Bau eines Domes.

Auch bei dem brasilianischen Bossa Nova „The Girl from Ipanema“ von Antonio Carlos Jobim wurden die Schlagzeuger aufgestockt.

Der Solist David Rostamian sorgte auch beim Musikstück „Czardas“ (Vittorio Monti) für tosenden Applaus.

Zur Einleitung des Werkes „Celebration“ von Sigmund Andraschek meinte Susanne Chladek: „Feste soll man feiern, wie sie fallen. Im Feiern sind wir recht geübt.“

Abgerundet wurde das Konzert mit dem Schlussmarsch „Florentiner Marsch“ von Julius Fucik. Nach den Zugaben „Pusztamädel“ Und dem „Kaiserin Sissi Marsch“ wurden die Zuhörer im Musikerheim mit Speis und Trank verköstigt.

Obmann Gerhard Stadler, Ehrenobmann Karl Heidinger und Bezirkskapellmeister Markus Winkler überreichten an einige Königstetter Blasmusiker verdiente Ehrungen: Ehrenmedaille in Bronze (15 Jahre): Anna Maria Bemmer und Jasmin Peyer

Ehrenmedaille in Silber (25 Jahre): Ernst Hermann, Harald Mayer und Andreas Vock

Ehrenmedaille in Gold (40 Jahre): Josef Nagl sen.

Ehrenzeichen für besondere Verdienste: Gottfried Opitz (Homepage) und Roswitha Steinböck

Ehrennadel in Bronze: Martina Kosowski und Martin Meyer

Ehrenmedaille in Gold mit Zusatzspange für eine vollendete 70-jährige aktive Musikausübung: Josef Leckl

Dirigentennadel in Gold für 9-maligen ausgezeichneten Erfolg: Günther Stadler