Erstellt am 13. April 2016, 05:14

von Thomas Peischl

Bakabu kommt, um zu bleiben. Thomas Peischl über ein Tullner Projekt zur sprachlichen Frühförderung.

Zwei Tullner haben mit weiteren Partnern ein bemerkenswertes Projekt zur sprachlichen Frühförderung ins Leben gerufen. Komponist Arthur Lauber hatte der Ansatz, dass das gesungene Wort besser im Gedächtnis haften bleibt als das gesprochene, nicht mehr losgelassen. Philosoph Ferdinand Auhser formte daraus mit ihm gemeinsam ein (erstes) Album bestehend aus Texten, Noten und CDs.

Bei Kindern kommen die Alltagsgeschichten des Ohrwurms Bakabu, schon sehr gut an. Eine Videobotschaft von Außenminister Sebastian Kurz (@ Maschek: Nein, der ist kein Kind mehr!) zeigt, dass das Projekt ausbaufähig ist. Die wissenschaftlich durchdachte Kombination von Wort und Melodie ist auch zur Sprachförderung von Erwachsenen mit Migrationshintergrund geeignet.

Bildung bleibt der wichtigste Schlüssel zu einem erfüllten Leben in Frieden. Und Sprache/n ist/sind wiederum der Schlüssel zur Bildung in allen anderen Formen. Die Kombination hilft dann auch „echten Österreichern“, nicht auf Populismus, der allzu einfache Lösungen propagiert, hereinzufallen.t.peischl@noen.at