Erstellt am 10. Januar 2018, 05:09

von Thomas Peischl

Denn sie kennen keine Dienstzeit. Thomas Peischl über den Wohnhausbrand in St. Andrä- Wördern.

Man will sich das ja gar nicht vorstellen: Weihnachten, die Familie schläft friedlich, plötzlich ein lauter Knall und schon herrscht Ausnahmezustand. Es brennt und man ist samt Kind in den eigenen vier Wänden gefangen. Während die Betroffenen ausharren, werden sie am Telefon von der Rettung professionell beruhigt. Und auch am zweiten Feiertag nach einem langen Wochenende sind binnen Minuten fünf Freiwillige Feuerwehren mit 80 Frauen und Männern im Einsatz.

Für die Einsatzkräfte ist das ganz selbstverständlich, aber ist es das wirklich? Was wäre, wenn bei einem Feiertagsnotfall ein Band laufen würde: „Sie erreichen uns leider außerhalb unserer Dienstzeit. Gerne sind wir am nächsten Werktag wieder für Sie da.“ Ein Albtraumszenario, das im Bezirk glücklicherweise extrem unwahrscheinlich erscheint. Zu verdanken ist das tausenden Freiwilligen, die sich bei den Freiwilligen Feuerwehren und beim Roten Kreuz engagieren, die tagtäglich nach dem Motto „allzeit bereit“ leben und nicht nur an sich und den eigenen Vorteil denken - Dankeschön!