Erstellt am 10. Dezember 2015, 05:08

von Wolfgang Stritzl

Ein Leben für den Sport. Wolfgang Stritzl über verdienstvolle Sport- Funktionäre.

Sport ist eine der sinnvollsten Freizeitbeschäftigungen, vor allem für die Jugend und im Computer- und Handy-Zeitalter ganz besonders. Turnlehrer berichten über koordinative Mängel, die ihre Schüler aufgrund von Bewegungsarmut hätten.

Die BSO ging bei ihrer Forderung nach der täglichen Turnstunde mit alarmierenden Zahlen an die Öffentlichkeit. Nur 28 Prozent der österreichischen Kinder betreiben demnach Sport. 28 Prozent der Buben und 25 Prozent der Mädchen zwischen 6 und 18 Jahren wären übergewichtig oder gar fettleibig.

Neben der körperlichen Ertüchtigung erlernen Jugendliche bei Sportvereinen Teamfähigkeit. Diese ist nicht nur bei typischen Mannschaftssportarten gefragt. Der soziale Aspekt ist neben dem athletischen ein ganz wichtiger bei der Entwicklung junger Menschen.

Kürzlich ehrte das Land Niederösterreich verdiente Sport-Funktionäre, darunter auch einige Tullnerfelder, etwa Reinhard Schill, der mit 30 Jahren der längst gediente sportliche Leiter eines Fußballvereins aus dem Bezirk ist. Der Dank, der den ehrenamtlich arbeitenden Funktionären für ihr großes Engagement ausgesprochen wird, kann nicht groß genug sein. Auch im Tullner Bezirk gibt es viele fleißige Vereinsmitglieder, die mit viel Idealismus in ihrer Freizeit unentgeltlich für das Gemeinwohl arbeiten. Hut ab für ihr Engagement!