Erstellt am 23. Dezember 2015, 05:43

von Martin Gruber-Dorninger

Information ist das Mindeste. Martin Gruber-Dorninger über die Unterbringung von 150 Flüchtlingen.

In Zeiten wie diesen ist es sicherlich nicht leicht, Menschen, die dringend Hilfe benötigen, adäquat unterzubringen. Nun die Gewissheit: In die Brumowski-Kaserne kommen mit Ende April 150 Flüchtlinge, zusätzlich zu den bereits in der Stadt aufgenommenen.
 


Die Stadt Tulln agiert ja gewissermaßen vorbildhaft und man hat das Gefühl, dass die gesamte Stadtgemeinde auf den Beinen ist, das Leid dieser Menschen zu lindern und zu helfen. Das Rote Kreuz und die Initiative „Plattform Flüchtlinge“, bestehend aus den Pfarren Tullns und der Stadtgemeinde, versuchen die Asylwerber menschenwürdig zu versorgen und sanft in die Tullner Gemeinschaft zu integrieren. Das ist bei einer überschaubaren Anzahl an Flüchtlingen auch zu schaffen.

Nun wird die Stadtgemeinde aber vor vollendete Tatsachen gestellt, der Informationsfluss der Ministerien war mangelhaft beziehungsweise nicht existent. Die Stadt hat wahrscheinlich nichts gegen die Aufnahme, aber es wäre wohl das Mindeste mit den Entscheidungsträgern vor Ort zu reden.