Erstellt am 18. November 2015, 05:03

von Thomas Peischl

Kein Hass und keine Zäune. Thomas Peischl über Rettet das Kind und Pro Juventute.

NÖN-Leser haben heuer die Möglichkeit, im Rahmen der Spendenaktion "Licht ins Dunkel" gleich zwei Projekte im Bezirk Tulln zu unterstützen: Pro Juventute in Langenlebarn und Rettet das Kind Niederösterreich in Judenau.
 


Beide Organisationen haben Kinder und Jugendliche, die aus verschiedenen (nie schönen) Gründen nicht in ihren eigenen Familien aufwachsen können, in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeiten gestellt. Sie bieten eine zweite Chance auf ein Aufwachsen in Geborgenheit. Das ist etwas, das nicht hoch genug geschätzt werden kann. Eine glückliche Kindheit kann im späteren Leben kaum aufgeholt werden, ist aber die Basis für viel Gutes.

Denn es fällt schwer, sich vorzustellen, dass Menschen, die einen guten Start ins Leben hatten, auf die Idee kommen, sich in einer möglichst großen Menschenmenge in die Luft zu sprengen. Oder, dass sie auf Hassprediger, egal aus welcher Richtung, hereinfallen, nur weil sie Anschluss an eine Gruppe suchen. Oder, dass sie meinen, dass mit Zäunen Probleme gelöst werden können.