Erstellt am 10. Februar 2016, 05:03

von Bernhard Faustenhammer

Kein Hollywood im Bezirk Tulln. Wer auf „Hollywood“ auf dem Transfermarkt gehofft hatte, wurde von der Wirklichkeit eingeholt. Die Realität: Im Winter sind gute Spieler „Mangelware“ oder so teuer, dass sich der geneigte Verein nur mit Grausen abwenden kann. Es sein denn, man heißt Stripfing! Doch das ist im fernen Bezirk Gänserndorf, wo anscheinend das Geld auf den fruchtbaren Äckern wächst ...

Wer auf "Hollywood" auf dem Transfermarkt gehofft hatte, wurde von der Wirklichkeit eingeholt. Die Realität: Im Winter sind gute Spieler "Mangelware" oder so teuer, dass sich der geneigte Verein nur mit Grausen abwenden kann. Es sein denn, man heißt Stripfing! Doch das ist im fernen Bezirk 

Würmla hat sich adäquat verstärkt, die Defensive konsolidiert und zu Frank Egharevba noch eine zweite starke Offensivkraft geholt. Was die Tschechen wirklich können, müssen sie allerdings im Frühjahr beweisen. Langenrohr war quasi untätig auf dem Transfersektor, Grund zum Handeln hatte man auch allerdings nicht.

Fluktuation gab es abermals beim USV Atzenbrugg. Mit Husejnovic und Grubmüller wurden Spieler aus höheren Klassen erworben. Wie gut die slowakischen Neuerwerbungen sind, wird sich weisen. Tulln scheint sich mit Pavel Vrana sehr gut verstärkt zu haben. Er harmoniert mit Andrej Hesek blendend. Vielleicht klappt es ja doch noch mit dem Meistertitel.

Kurios hingegen ist die Entscheidung beim SV Sieghartskirchen. Man hat zwar mit Wandl und dem Ex-Rapidler Holzmeier Qualität gewonnen. Doch: Zvezdan Lazic nicht zu halten, könnte sich als fatale Fehleinschätzung entpuppen. Doch auch hier darf man auf das Frühjahr gespannt sein.