Erstellt am 13. Juli 2016, 05:29

von Thomas Peischl

Kein Problem mit Buberlpartie. Thomas Peischl über die FPÖ im Bezirk Tulln.

Mein jüngster Kommentar zum Thema erfolgreiche Stichwahl-Anfechtung hatte ein empörtes Schreiben des geschäftsführenden Bezirksobmanns der FPÖ zur Folge.

Daher sehe ich mich hier zu einer Klarstellung gezwungen. In aller Deutlichkeit: Ich habe kein Problem mit der Tullner Buberlpartie! Die Herren Bors, Spanring, Hofbauer und Co. mögen diese Bezeichnung jetzt bitte nicht als Beleidigung, sondern als Adelung in Anlehnung an die glorreichen Zeiten der Blauen ab den späten 80er-Jahren sehen. Sie alle leisten im Bezirk und in ihren Gemeinden oft wertvolle Oppositionsarbeit und keiner von ihnen hat in den letzten Jahren seltsame Zeichen gesetzt.

Das führt uns jetzt zu den Dingen, mit denen ich sehr wohl ein Problem habe: Dem Tragen von Kornblumen unter fragwürdigen Ausreden, Vergleiche von Asylwerbern mit Höhlenmenschen oder auch politisch Andersdenkende als „Abschaum“ und „Gesindel“ zu bezeichnen und für diese „Schlagstock-Massagen“ herbei zu träumen. „Unsere Blauen“ machen das nicht, und das ist gut so.