Erstellt am 19. Mai 2016, 04:54

von Wolfgang Stritzl

Leider fehlte das Happy-End. Wolfgang Stritzl über „70 Jahre Handball“ in Tulln.

Am Samstag hat Tulln ein Handball-Fest gefeiert. Die Rosenstadt blickt auf „70 Jahre Handball“ zurück. Der UHC Tulln ist zu einer Traditionsmarke in Österreich geworden und – da es eine Damen- und Herren-Mannschaft gibt – bundesweit einer der mitgliederstärksten Handball-Vereine überhaupt. Vor nicht einmal zehn Jahren jubelte Tulln über den dritten Cupsieg in der Vereinsgeschichte und den Einzug ins Europacup-Achtelfinale. Das alles ist Geschichte.

Die Geschichte begann im Jahr 1946. Unter anderem mit Josef Welser, der Pionierarbeit geleistet hat und „seinem“ Handballverein bis zum Tod treu geblieben ist. Dem Gründervater und Wegbereiter der späteren Erfolge wurde am Samstag ein Denkmal gesetzt – die Tullner Sporthalle trägt ab sofort seinen Namen.

Es hätte ihn gefreut, dass sie an diesem Feiertag so gut besucht war. Drei (oder gar vier?) Generationen – von der Jugend bis zu Handball-Legenden – spielten an diesem denkwürdigen Tag Handball. Leider blieb der krönende Abschluss aus. Den Damen fehlte ein einziges Tor zum Meistertitel. Das einzig Positive daran ist vielleicht, dass sich der Verein keine Gedanken machen muss, wie er die in der WHA geforderte U 19 stellen kann.