Erstellt am 15. Juni 2016, 05:55

von Thomas Peischl

Neues Modell statt Denksport. Thomas Peischl über das neue Tarifsystem im VOR.

Mit den Worten „umfassender, fairer und einfacher“ bewirbt der Verkehrsverbund Ost-Region sein neues Tarifsystem. Das klingt vielversprechend, ganz im Gegensatz zum bisherigen Zonenmodell. Der Plan mit seinen grau-grünen Feldern und kryptischen Zahlen gleicht einem komplexen Strategie-Brettspiel. Geradezu rührend der Hinweis: „Wenn Sie die Zonenanzahl nicht wissen, können Sie diese auch durch einfaches Abzählen auf dem Tarifzonenplan ermitteln.“ Einfach? Ja, eh…

Aber das ist jetzt Vergangenheit. Über die leicht zu handhabende VOR-Preisauskunft erhält man übersichtliche Infos zu Einzel-, Tages-, Wochen-, Monats- und Jahrestickets. Wie VOR-Geschäftsführer Thomas Bohrn selbst sagt: „Die Denksportaufgabe des Zonen-Zählens im VOR entfällt.“

Natürlich gibt es im neuen Tarifmodell Gewinner und Verlierer. Ob es ein Bonus ist, dass Stadtverkehre am Start- und Zielort inkludiert sind, hängt von individuellen Bedürfnissen ab. Was meinen Sie, werte Leser, geschätzte Pendler? Voten Sie mit auf tulln.NÖN.at oder schreiben Sie uns!