Erstellt am 10. August 2016, 05:46

von Bernhard Faustenhammer

Dr. Jekyll und Mister Hyde. Bernhard Faustenhammer über den SV Würmla

Würmla startete in die neue Saison mit zwei völlig verschiedenen Gesichtern! Wie der weltberühmte Roman von Robert Louis Stephenson: als Dr. Jekyll und Mr. Hyde ...

Die erste Hälfte war eine Partie ganz nach dem Geschmack des sportlichen Leiters Franz „Gigi“ Königshofer. Goalgetter Frank Egharevba stellte noch vor der Pause auf 0:2. Da stellte sich für Königshofer nur die Frage über die Höhe des Sieges. Doch in der zweiten Halbzeit zeigte der SVW die Fratze des bösen Mr. Hyde - einfach nur grauenvoll! Plötzlich funktionierten die einfachsten Abläufe nicht mehr. Die bis dahin inferioren Haitzendorfer witterten Morgenluft, stellten Würmla mittels rustikaler Spielweise vor fast unlösbare Probleme. Letztendlich mussten die Tullnerfelder am Ende gar noch froh sein, das Spiel nicht total aus der Hand zu geben.

Es ist also schon nach dem ersten Match eine intensive Analyse notwendig, denn Haitzendorf ist jetzt nicht gerade ein heißer Favorit auf die vorderen Plätze.

Mit Waidhofen an der Thaya kommt am Wochenende ein Gegner, der selbst einiges wiedergutzumachen hat, verlor man doch ausgerechnet gegen Würmlas Derbygegner Langenrohr mit 0:1. Das wird für Würmla keine leichte Aufgabe, kommt doch mit Robert Fekete ein Goalgetter auf seine alte Wirkungsstätte zurück.

Es heißt „gasgeben“ gegen die Waldviertler, sonst gibt es daheim ein böses Erwachen!