Erstellt am 24. Mai 2017, 05:31

von Wolfgang Stritzl

Für den Bezirk sehr schade. Wolfgang Stritzl über den drohenden Abstieg des SV Würmla.

Favoritensterben in der Gebietsliga Nord-Nordwest! Tabellenführer Korneuburg konnte das Heimspiel gegen den Vorletzten Absdorf nicht gewinnen, baute den Vorsprung auf die Konkurrenz trotzdem aus, weil der Zweite Hohenau (in Tulln) ebenso verlor wie der Dritte Neusiedl und auch der Vierte Langenlebarn nicht voll punktete. Die Liga ist verdammt ausgeglichen, jeder kann jeden schlagen. Sieben der 14 Vereine spielen noch immer gegen den Abstieg. Es wird spannend bis zum Schluss bleiben.

Spannend bis zur letzten Runde bleibt es in der 1. Landesliga vielleicht nur, was die vorderen Plätze betrifft. An der Spitze tobt ein Dreikampf mit wöchentlichen Positionswechseln. Am anderen Ende der Tabelle gab es für Würmla einen Rückschlag. Das X in Gaflenz – das schon das zehnte (!) – hilft im Kampf gegen den Abstieg nicht entscheidend weiter. Das Restprogramm ist hart. Jetzt warten auswärts mit Bruck und Leobendorf zwei Titelanwärter. Und Gaflenz trifft auf Teams, für die es um nichts mehr geht.

Der SVW ist der erfolgreichste Bezirksklub der letzten zwei Jahrzehnte. Seit 1995 (!) spielt Würmla zumindest in der 1. Landesliga, zehn Jahre davon in der Regionalliga – als erster und einziger Bezirksklub seit dem freiwilligen Abstieg des damaligen SC Tulln anno 1988. Muss Würmla tatsächlich in die 2. Landesliga, würde das Tullnerfeld eine Institution verlieren.