Erstellt am 05. April 2017, 05:16

von Wolfgang Stritzl

Zwei Tullner an der Spitze. Wolfgang Stritzl über zwei Top-Funktionäre aus Tulln.

Das hat es noch nicht gegeben. Die Generalsekretäre des nationalen und europäischen Verbandes einer Weltsportart kommen aus derselben 16.000-Einwohner-Stadt. Aus der Rosenstadt Tulln. Der Tullner Bernd Rabenseifner folgt dem Tullner Martin Hausleitner, der zum Generalsekretär der EHF berufen wird, als Generalsekretär des Österreichischen Handball-Bundes nach.

Martin Hausleitner ist ein Top-Funktionär. Der 50-Jährige hat am Aufschwung des Handballsports in Österreich großen Anteil – mit kluger Personalpolitik einschließlich Teamchef-Bestellungen einerseits, mit toller Öffentlichkeitsarbeit andererseits. Eingeläutet wurden die vielen „Magic Moments“ – so das Motto der Titelkämpfe vor sieben Jahren – mit der so erfolgreich verlaufenen Heim-EM 2010. Auch Bernd Rabenseifner versteht sein Handwerk. Dass er nun im operativen Geschäft an der Spitze des ÖHB steht, ist ein Ergebnis konsequenter, harter Arbeit. Mit seiner Bestellung hat sich das Direktorium für Kontinuität ausgesprochen.

Sowohl Martin Hausleitner, als auch Bernd Rabenseifner kommen aus der kleinen, aber feinen Tullner Handball-Familie. Sie haben ihre Wurzeln nicht vergessen und sind gern gesehene Gäste des UHC – nicht nur bei den zahlreichen Länderspielen, die es dank der „Tulln-Connection“ in der Bezirkshauptstadt schon gegeben hat.