Erstellt am 08. September 2015, 06:12

von Wolfgang Stritzl

Verein muss Ruhe bewahren. Wolfgang Stritzl über den Fehlstart des SV Langenrohr.

Was ist los mit Langenrohr? Seit Mai schon wartet der SVL auf einen Sieg. Saisonübergreifend setzte es in den letzten neun Spielen acht Niederlagen.

Eigentlich ist Langenrohr im Sommer nicht schwächer geworden. Tormann Günther Arnberger zählt zu den besten Goalies der Liga. Robert Gruberbauer ist ein Stürmer mit Potenzial. Hinzu sind zwar keine „Gestandenen“ gekommen, wie es Marschall (Krems) war, sondern Talente, die den Kader breiter gemacht haben.

Fehlendes Spielglück (wie gegen Traiskirchen) ist die eine Sache. Verletzungspech die andere. Angefangen hat es mit einem Schlüsselbein- und Nasenbeinbruch von Zottl bzw. Gruberbauer. Top-Stürmer Wieser musste sich ein zweites Mal in kurzer Zeit am Knie operieren lassen, er wurde in den letzten Monaten mehr auf Krücken, als im Dress gesehen. Auch Koberger muss sich einer Knie-Arthroskopie unterziehen. Schwer wiegt ebenso der Ausfall von Würzler und Feurer. Dospel, das Um und Auf des SVL, hat erst zwei Spiele bestritten. In Haitzendorf – beim einzigen Punkt, den der SVL in den letzten vier Monaten geholt hat – fehlten acht Mann, zumindest sechs davon sind Stammspieler.

Das kann keine Mannschaft verkraften. Der Verein muss Ruhe bewahren. Mit mehr fitten Spielern wird auch der Erfolg zurück kommen.