Erstellt am 25. November 2015, 05:13

von Thomas Peischl

Vom Stief- zum Vorzeigekind. Thomas Peischl über die Entwicklung des Bahnhofs Tullnerfeld.

Erinnern Sie sich noch an die Aufregung im Sommer 2012? Ein halbes Jahr vor Eröffnung des Bahnhofs Tullnerfeld war bekannt geworden, dass es keine superschnellen Züge Richtung St. Pölten geben sollte. Nach kurzem Kosten-Fahrplan-Rangieren zwischen ÖBB und Politik war der Missstandbeseitigt.

Heute hat sich der Regionalbahnhof vom Stief- zum Wunsch- und Vorzeigekind von Bahn und Politik gemausert. In einer Viertelstunde aus dem Tullnerfeld sowohl Wien als auch St. Pölten zu erreichen, das hat schon etwas. Immer mehr Pendler nützen diese Möglichkeiten. Kein Wunder, dass Landesrat Wilfing jetzt ankündigte, dass die Abstellplätze um ein Parkhaus mit direkter Bahnhofsanbindung erweitert werden. Kein Wunder ist auch, dass die private Westbahn, die sich schon nach kurzer Zeit aus dem Tullnerfeldgeschäft zurückgezogen hatte, jetzt wieder auf den Erfolgszug aufspringt.

Tullner wiederum freuen sich mit dem Dezemberfahrplanwechsel über deutlich häufigere und bessere Anbindung an den Verkehrsknotenpunkt.