Erstellt am 30. Dezember 2015, 05:33

von Wolfgang Stritzl

Zurück zu alten Erfolgen.

Einen neuen Spieler gibt es beim SV Würmla noch nicht. Dafür einen neuen sportlichen Leiter. Das Comeback von Franz Königshofer ist beschlossene Sache. Mit ihm wurde auch Emmerich Pöchacker, der Vater des Würmlaer Erfolgsmärchens, zurück ins Boot geholt.

Dass dieses bis zum Sommer nicht untergeht, ist das erste Etappenziel. Königshofer nennt das „Schadensbegrenzung“. Ab der nächsten Saison soll es keinen Schaden, sondern nur noch Erfolge geben. „Wir wollen wieder dorthin, wo wir in den letzten 20 Jahren waren.“ Fast die Hälfte dieser langen Zeit hat der SVW in der Regionalliga zugebracht!

Während sich Pöchacker als „graue Eminenz“ im Hintergrund halten dürfte, ist Königshofer neben Obmann Robert Grill für die Außendarstellung des Vereins verantwortlich. „Ich möchte dem SV Würmla wieder ein Gesicht geben“, betont Königshofer, der ein Mann der Worte, aber auch ein Mann der Taten ist.

Seine ersten Taten werden die Verpflichtungen von neuen Spielern sein. Es wird mehr notwendig sein, als nur die Abgänge zu kompensieren. Würmla muss sich angesichts der zweitmeisten Gegentreffer der Liga vor allem in der Defensive verstärken, aber auch für Entlastung von Stürmer Franz Egharevba sorgen. Dieser hat zwei Drittel aller SVW-Tore geschossen!