Erstellt am 31. Januar 2018, 05:38

von Thomas Peischl

Klosterneuburger hängt Tullnerfelder im VP-Rennen ab. Bei Redaktionsschluss noch nicht ganz klar war, wie viele Landtagsabgeordnete der Bezirk Tulln nach der Wahl tatsächlich haben wird. Fest steht, dass sich der Klosterneuburger VP-Landtagsabgeordnete Christoph Kaufmann im parteiinternen Vorzugsstimmenrennen gegen seine schärfsten Konkurrenten Bernhard Heinreichsberger und Georg Hagl durchsetzen konnte. Damit kann er Anspruch auf das Grundmandat erheben.

Christoph Kaufmann, Landtagsabgeordneter aus Klosterneuburg, designierte Nummer 1 der ÖVP.  |  NOEN, NÖN

„Ich habe eine große Freude mit dem Ergebnis. Vor allem weil ein Drittel der Stimmen aus dem neuen Bezirk kam“, ist Kaufmann überglücklich, seinen Sitz im Landtag verteidigt zu haben, „das Mandat ist auf einer breiten Basis getragen und für mich ein klarer Auftrag das Gemeinsame in den Mittelpunkt meiner Arbeit zu stellen.“

Bernhard Heinreichsberger hat sehr gute Chancen auf das „Jugendmandat“.  |  NOEN, privat

Mit Respektabstand folgt ihm Bernhard Heinreichsberger, der aber sehr gute Chancen auf das „Jugendmandat“ der Volkspartei Niederösterreich hat. Von offizieller Seite will man das (noch) nicht bestätigen oder dementieren. Günther Haslauer, Pressesprecher der VPNÖ: „Landesweit liegen die Ergebnisse formal erst am Donnerstag vor. Dann müssen wir die Beschlüsse der Gremien abwarten.“

Doris Hahnwartet Gespräche im SPÖ-Landesparteivorstand ab.  |  NOEN, privat

Georg Hagl, Bürgermeister von Judenau-Baumgarten, gratuliert Kaufmann zum Sieg: „Das passt schon, das Ergebnis in Klosterneuburg hat entschieden. Was mich ärgert ist, dass ich nicht ganz an mein Ergebnis von 2008 anknüpfen konnte, da hatte ich über 3.300 Vorzugsstimmen.“

SPÖ-Landtagsabgeordnete Doris Hahn will dem Landesparteivorstand nicht vorgreifen: „Wir haben insgesamt sieben Direktmandate und es fließen viele Parameter in die Berechnungen ein. Da wird es noch mehrere Gespräche geben.“