Erstellt am 09. April 2017, 03:35

von Monika Gutscher

Gute Energiebilanz bei Rechnungsabschluss. Rupert Wychera veranschaulichte den Energiebericht 2016. Bürgermeister erläuterte Rechnungsabschluss. Tagesordnungspunkt „Anzeige“ wurde abgesetzt.

Bürgermeister und Vizebürgermeister freuen sich über den positiven Rechnungsabschluss.  |  NOEN, privat

Mit 23 Zuhörern war das Interesse groß an der letzten Gemeinderatssitzung. Zu Beginn erläuterte der Energiebeauftragte Rupert Wychera den Energiebericht 2016. Da Muckendorf-Wipfing neben 117 anderen Gemeinden auch als Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde ausgezeichnet wurde, lassen sich nun Strom- und Wärmeverbrauch der Gebäude und Anlagen besser analysieren und vergleichen.

Hierbei hat unter anderem das neue Gemeindeamt eine gute Energiebilanz. Auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung zwischen 2014 und 2015 auf LED führte zu einer enormen Reduktion des Energieverbrauchs.

Tagesordnungspunkt wurde abgesetzt

Der Tagesordnungspunkt „Anzeige bei Korruptionsstaatsanwaltschaft wegen ,Die Plauderei‘ und ,Dorfschule/Nachmittagsbetreuung‘ - rechtliche Vertretung“ wurden abgesetzt. Dabei ist Gemeinderätin Johanna Nagl wichtig: „Es wurde keineswegs der gesamte Gemeinderat angezeigt.“ Bürgermeister Hermann Grüssinger verweist darauf, dass mit dem Dringlichkeitsantrag dieser Tagesordnungspunkt hinfällig sei. In diesem Antrag wurde ein Rechtsschutz für 3.200 Euro pro Jahr einstimmig beschlossen.

Weiters wurde der Rechnungsabschluss 2016 (siehe Infobox) präsentiert. Hermann Grüssinger fügte hinzu, dass nun auch ein neuer Kindergarten notwendig wird, der etwa 500.000 Euro kosten wird. Die Mehrheit der Gemeinderäte stimmte dem Rechnungsabschluss zu. Brigitte Adler (SPÖ) kritisierte den Abschluss, denn die 250.000 Euro der KommReal sind zwar ausgelagert, würden aber auch dazugehören.

Höhere Kosten für Aufbahrungshalle

Für Diskussion sorgte auch der Tagesordnungspunkt „Endabrechnung Aufbahrungshalle - Beschlussfassung.“ Zu Beginn wurden die Kosten für das Gebäude auf rund 270.000 Euro geschätzt. Da das Grundstück nicht tragfähig war und mit Beton stabilisiert werden musste, ein anderes Dach, ein größerer Vorplatz, der mit Natursteinen gepflastert wurde, die Installation einer Glocke verteuerte sich das Vorhaben auf 421.000 Euro. Dabei kritisierte die Opposition, dass diese höheren Kosten erst im Nachhinein im Gemeinderat abgestimmt wurden.