Erstellt am 04. Februar 2016, 05:43

von Bernhard Steinböck

Neue Ära eingeläutet. Der NÖ Zivilschutzverband wählte einen neuen Vorstand - Tullns Bezirksleiter wurden wiedergewählt.

Die wiedergewählten ehrenamtlichen Tullner Bezirksleiter Manfred Henninger (l.) und Alfred Gruber (r.)mit dem neuen Präsidenten Christoph Kainz.  |  NOEN, NÖN/Steinböck

Sieben Jahre lang zierte Johann Hofbauer das Amt des Präsidenten des NÖ Zivilschutzverbandes. Am Freitag übergab dieser in Anwesenheit von Landesrat Stephan Pernkopf das Zepter an den neu gewählten Christoph Kainz.

Die Aufgaben des vor knapp 55 Jahren gegründeten Organisation sollen laut Kainz im Grunde genommen gleich bleiben. Nur das leicht angestaubte Image soll abgelegt und die angestammten Aufgaben mit mehr Vehemenz verfolgt werden. Der Zivilschutzverband ist eine Serviceeinrichtung mit dem Ziel, die Bürger mittels Informationen zum Thema Selbstschutz zur Eigenvorsorge zu motivieren.

Ob Hochwasser, Blackout, Brandbekämpfung, Störfälle in Kernkraftwerken etc. - die Menschen sollen wissen, wie im Ernstfall zu handeln ist. Die Bevölkerung müsse laut Kainz verstärkt Eigenverantwortung übernehmen und der Zivilschutzverband mit einer starken Öffentlichkeitsarbeit Präsenz zeigen: „Wir müssen die Bürger für uns gewinnen“.

Bezüglich der ehrenamtlichen Bezirksleiter von Tulln kam es bei der Generalversammlung zu einer Wiederwahl: Manfred Henninger und Stellvertreter Alfred Gruber führen weiterhin die Agenden.