Erstellt am 15. Juni 2016, 05:55

von Alex Erber und Thomas Peischl

Neue Fahrpreise und Sperre für Tullner. Mit 6. Juli stellt der VOR sein Tarifsystem um.Die NÖN erhob Preisbeispiele. Auf St. Pölten-Pendler aus Tulln wartet Schienenersatzverkehr.

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Mit 6. Juli tritt im Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein neues, einheitliches Tarifsystem in Kraft. „Umfassender, fairer und einfacher“ soll das System laut VOR gestaltet sein. Die Tullner NÖN erhob die Auswirkungen auf die Preise für Verbindungen nach Wien und St. Pölten bei Abfahrt aus Pendlerbahnhöfen im Bezirk .

„Grundsätzlich ist der Vergleich altes System – neues System immer ein bisschen wie der Vergleich Äpfel – Birnen“, betont in dem Zusammenhang VOR-Mediensprecher Georg Huemer. Bei den Beispielen, die auf den ersten Blick wie eine Verteuerung aussehen, gelte es zu bedenken, dass in Hinkunft immer auch Stadtverkehre wie der Lup in St. Pölten integriert sind, die derzeit noch aufpreispflichtig sind.



Schon ab Montag, 20. Juni, bis inklusive Sonntag, 4. September, müssen sich St. Pölten-Pendler aus Tulln umstellen. Die S 40 zwischen St. Pölten-Hauptbahnhof und Tulln wird für den Personenverkehr gänzlich gesperrt. Es wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, der die Anschlüsse, etwa am Pendler-Bahnhof Tullnerfeld, nur teilweise gewährleisten kann. Begründet wird die Sperre mit Bauarbeiten an der „alten Westbahnstrecke“, der sogenannten Bestandsstrecke.

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