Erstellt am 08. Mai 2018, 19:31

von Redaktion noen.at

Dachstuhl stand in Flammen. Zu einem Dachstuhlbrand kam es heute am frühen Nachmittag in Oberkirchbach. Bei Flämmarbeiten am Dach brach ein Brand aus, die der Arbeiter vor Ort nicht mehr löschen konnte.

Als die Feuerwehr eintraf drang aus dem Dachgeschoßfenster dichter Qualm. Die entzundenen Teerpappe löste diesen Rauch aus. Mit schwerem Atemschutz drang die Feuerwehr zum Brandherd vor. Fünf Feuerwehren der Umgebung waren im Einsatz. Rasch konnte das Feuer eingedämmt werden.

Durch den Qualm konnten nicht alle Glutnester bekämpft werden. Hier war der Einsatz der Wärmebildkamera sehr hilfreich. Die georteten Glutnester konnten nun abgelöscht werden. Bis Brand Aus gegeben werden konnte, musste mit einer Spezialsäge das Blechdach teilweise geöffnet werden um die restlichen Flammen zu ersticken. Nach 2 ½ Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder einrücken. Verletzt wurde niemand.

Die Anfahrt für die auswärtigen Feuerwehren nach Oberkirchbach ist immer eine Herausforderung. Sowohl von der Königstettener als auch von der Klosterneuburger Seite ist die Zufahrtstraße nach Oberkirchbach steil und sehr kurvenreich. Das ist für die großen Löschfahrzeuge bei entgegenkommenden Ausflugsverkehr immer eine besondere Gefahr. Oberkichbach liegt nämlich mitten im Wienerwald eingebettet.

Eingesetzte Kräfte: 45 Frauen und Männer von den Feuerwehren Kirchbach, Hintersdorf, Mauerbach, Klosterneuburg-Weidling und St. Andrä-Wördern. Außerdem war das Rote Kreuz Purkesdorf mit RTW und zwei Mann und die Polizei St. Andrä-Wördern vor Ort