Erstellt am 24. August 2016, 04:19

von Thomas Peischl

TOP gegen TVP: „Hat sich aufgeschaukelt“. Buchinger (TOP) fühlt sich von Bürgermeister unfair behandelt und holt zu Gegenschlag aus. Schinnerl (TVP): „Geht um persönliche Befindlichkeiten.“

Ein Bild aus friedlicheren Tagen: Stadtrat Ludwig Buchinger (TOP), Bürgermeister Peter Eisenschenk und Vizebürgermeister Harald Schinnerl (beide TVP) bei einer Aktion für die Innenstadt („günstiger Parken“).  |  NÖN, Peischl

Ludwig Buchinger und die TVP, das ist eine wechselvolle Geschichte. „Ich habe mir meine Rolle nicht ausgesucht, ich wurde da hineingedrängt“, sagt Buchinger auch über sein derzeit mehr als angespanntes Verhältnis zur TVP und speziell zu Bürgermeister Peter Eisenschenk. Unter anderem werde er von der TVP ausgeschlossen, ja selbst zu Treffen und Arbeitssitzungen, die seine Ressorts (Tourismus, Innenstadt, Verwaltung) betreffen, nicht eingeladen.

Angesichts dieser Behandlung sehe er sich genötigt, gewisse Dinge öffentlich zu machen. So etwa eine 2015 geplante Ehrung für Bürgermeister Eisenschenk zum 50er, die nach seinem Einwand gar nicht erst zur Abstimmung gekommen war.

TVP hätte im Alleingang beschließen können

Vizebürgermeister Harald Schinnerl (TVP) relativiert: Wenn die TVP gewollt hätte, hätte sie die Ehrung auch im Alleingang beschließen können. Beim Kostenbeitrag von 10.000 Euro müsse man bedenken, dass es sich nicht um eine private Feier gehandelt hätte, sondern um eine offizielle für alle Leute, mit denen der Bürgermeister geschäftlich und politisch zusammenarbeitet.
Schinnerl bedauert die aktuelle Lage: „Das hat sich aufgeschaukelt, es geht um persönliche Befindlichkeiten.“

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