Erstellt am 25. Mai 2016, 05:54

von Thomas Peischl

Regeln und Seminar statt Burkini-Verbot. Badesaison / Dringlichkeitsantrag der FPÖ führte zu Änderungen bei Vorschriften. TVP-Stadtrat Sykora: „Personal hat klare Regeln.“ TULLN / Wie in vielen anderen Gemeinden hatte die FPÖ-Fraktion auch in Tulln ein Burkini-Verbot für Hallen- und Aubad beantragt.

 |  NOEN, Thomas Peischl t.peischl@noen

Wie in vielen anderen Gemeinden hatte die FPÖ-Fraktion auch in Tulln ein Burkini-Verbot für Hallen- und Aubad beantragt. Nachdem der Antrag im Ausschuss behandelt worden war, führte er in der jüngsten Sitzung zu einem unerwarteten Ergebnis, mit dem sich die FPÖ dennoch zufrieden zeigt.

„Ein entscheidender Punkt darin ist, dass Badekleidung, und darin sind Burkinis explizit eingeschlossen, aus wasserabweisenden Material bestehen muss“, erklärt Stadtrat Johannes Sykora (TVP). „Wir haben eindeutige Grundlagen geschaffen, das Personal hat klare Regeln, an denen es sich orientieren kann.“ Darüber hinaus fand im Rahmen des Sicherheits-Jour-Fix ein Vortrag von Christoph Rosenberger unter dem Titel „Herausforderungen und Chancen interkultureller Kommunikation“ statt.

Auch FPÖ-Gemeinderat Erich Stoiber ist zufrieden: „Das ist ein Riesenschritt für die Mitarbeiter der Stadtbäder. Diese Klarstellungen für alle Seiten waren uns wichtig.“

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