Erstellt am 23. Oktober 2016, 05:59

von Gabi Gröbl

Sanierung der Brücke bewegt Ort. Ehemaliger Gemeinderat Robert Marold forderte über zwei Jahre lang Sanierung an. Jetzt kommt Schwung in die Brücke.

Die desolate Brücke ist die Zufahrt zum Haus und Grund. Eine Gewichtsbegrenzung war erster Schritt der Amtsmühlen.  |  Gröbl

Ein Grund für die Verzögerung war laut Bürgermeisterin Josefa Geiger unter anderem die Suche nach der Zugehörigkeit der Brücke: „Es war nicht klar, wem die Brücke gehört, dem Land oder der Gemeinde. Das hat leider lange gedauert. Auch die Kostenfrage musste geklärt werden.“

Nach der Zuordnung zur Gemeinde folgte eine längere Pause in Sachen Renovierung. Die Anrainer stützten die Brücke mit Pfosten ab, eine Probebohrung zur Feststellung der Materialsituation wurde von der zuständigen Stelle des Landes Niederösterreich gemacht. Weiter passierte nichts.

„Wichtig ist, dass die Brücke rasch repariert wird.“

Dafür zogen Biber in der Schwemme hinter der Brücke ein, die sich dort sichtlich wohlfühlten. Jetzt, zwei Jahre später, nach Marolds Rede im Gemeinderat, war innerhalb einer Woche ein weiterer Sachverständiger da. Ortsvorsteher Bernhard Neunteufel schlug vor die Brücke wegzureißen und neu zu errichten.

Ein Neubau sei aufgrund der Durchflussmenge nicht möglich. Bürgermeisterin Geiger: „Ja, die Brücke ist ein negatives Beispiel. Die Sanierung wird sofort bearbeitet, damit wir das so bald wie möglich schaffen.“ Robert Marold freut sich über die Entscheidung: „Wichtig ist, dass die Brücke rasch repariert wird.“