Erstellt am 27. Mai 2016, 18:14

von Doris Firmkranz und Gabi Gröbl

Römer-Kosmetik hautnah. Kosmetik und Medizin zur Römerzeit zeigte die aktuelle Ausstellung "Schlangenstab und Strigilis" beim Museumsfrühling Niederösterreich.

Mitglieder des Vereins »Gentes Danubii« weihten Besucher in die Geheimnisse römischer Schönheits- und Gesundheitskunde ein.  |  NOEN, Firmkranz

Das Römermuseum bat zur Führung der besonderen Art. Erstmals nahm das Museum am „Museumsfrühling Niederösterreich“ teil. Die Sonderausstellung „Schlangenstab und Strigilis“ bildete dafür die Basis. Eine Spezialführung zeigte den Besuchern was die alten Römer alles an Kosmetik und Medizin anwendeten, um gesund und schön zu bleiben.

Denn schon damals wurde größter Wert auf das Innere und Äußere gelegt. Veranschaulicht wurde die Anwendung und Herstellung von Wickel, Pasten, Salben und Ölen vom Verein „Gentes Danubii - Lebendige Geschichte“. Die lebendige Ergänzung zur Ausstellung wurde mit den passenden Kostümen und Requisiten unterstrichen. Manche Besucher erkannten, dass die Ähnlichkeit zwischen der römischen Kosmetik und den selbst hergestellten Salben aus dem eigenen Kräutergarten sehr groß ist.

Nur die Art der Frisuren und Anwendung der Öle erschien manchen etwas fremd und gleichermaßen interessant. Die Ausstellung im Römermuseum ist noch bis 30. Oktober, von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr zu sehen. Führungen können vereinbart werden.