St. Andrä-Wördern

Erstellt am 14. Juni 2017, 05:57

von Martin Gruber-Dorninger

Entwurfskonzept: Straße neben Grotte?. Geplante Deponie in Hadersfeld sorgt für Unmut. Grund: Die Anfahrt würde tausende Lkw, voll beladen mit Erdgut, durch den Wald führen.

Eine Bodenaushubdeponie ist in Hadersfeld geplant. Der Weg zum Sammelplatz würde Lkw von der B14 durch den Wald neben der Lourdesgrotte führen. Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager ist gegen diese Wald-Straße.  |  NOEN, shutterstock/irin-k

Ein Antrag aus dem St. Andrä-Wörderner Gemeinderat erhitzt die Gemüter im Nachbarort. Demnach soll eine Deponie in Hadersfeld errichtet werden - die Anfahrt zum Aushubsammelplatz würde von der B14 aus durch den Wald bei der Lourdesgrotte führen. Ein Entwurfskonzept für die etwa 180.000 m umfassende Deponie liegt der NÖN vor.

„Über die Forststraße der Erzdiözese Wien und über die Forststraße der Forstverwaltung Liechtenstein“ – so heißt es im Antrag an den St. Andrä-Wörderner Gemeinderat – würden, wie Anrainer fürchten, mehrere tausend Lkw Erde transportieren. Laut Antrag würde die Deponie „zum Großteil für die Ablagerungen des Aushubmaterials der Landesbaustelle ISTA Maria Gugging und für Baustellen im Bereich von Hintersdorf, Kirchbach, Steinriegl, Hadersfeld und Kierling verwendet.“

Was die Bürgermeister Maximilian Titz und Stefan Schmuckenschlager zu dem Projekt sagen und Einiges mehr lesen Sie in der aktuellen Printausgabe der Tullner NÖN.

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