St. Andrä-Wördern

Erstellt am 29. Juli 2016, 05:39

von Helga Urbanitsch

Etwas bewirken: Wenn der Mensch zum Affen wird. Sir Kristian Goldmund Aumann hilft mit Poesie Kriegsveteranen in UK und der USA. Kafka-Stück ist „on going“.

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Er ist Dramatiker, Poet, Drehbuchautor, Filmemacher, Regisseur und Schauspieler. Aber vor allem ist Sir Kristian Goldmund Aumann ein Mensch, der mit seinen Projekten „etwas auslösen“ möchte.

In der Internationalen Anthologie „The Naked Goddess 11“, die Poeten und Künstler aus aller Welt vereint, ist Kristian Aumann mit seinem Gedicht „In this World with you“ Teil des Charitiy Projekts zugunsten der Kriegsveteranen in England und der USA. „Das ist eine ritterliche Sache, die Einnahmen des Poesie-Bandes fließen zur Gänze in dieses Charity Projekt. Unterstützt wird diese Aktion vom Vatikan, Queen Eilzabeth II und Prinz Harry.

Nach 13 Poesiebüchern hat der Künstler die Poesie ad acta gelegt und wendet sich nun Kafkas „Bericht für eine Akademie“ zu. Kafkas Inhalt: Es geht um einen Affen, der, um nicht in den Zoo zurück zu müssen, menschliche Züge und Gewohnheiten annimmt, sich hocharbeitet, um schließlich in einer hohen Position die Welt verändern zu können.

Affe verändert durch Anpassung die Welt

„Der Grundgedanke bleibt in meinem Stück gleich, mein Affe ist aber ein Mensch, der sich ebenfalls hocharbeitet, sich dann aber outet als Affe, um wieder Mensch sein zu können.“

Dieses Projekt soll in der Tullner Gegend und in Wien zur Uraufführung kommen. „Mein Ziel ist es, das Stück im EU-Parlament in Brüssel zu inszenieren, in weiterer Folge am Broadway in New York.

Amerika greift auf seine Zitate zurück

Kristian Aumann hat die besten Kontakte zu amerikanischen Journalisten, ist in zahlreichen Poeten-Foren und Poeten-Clubs Mitglied. „Amerika greift auf zahlreiche Zitate von mir zurück und verwendet sie in Websites.

Der Künstler begann schon in seiner Jugend zu schreiben. Seine Liebesgedichte sind ausschließlich in Englisch verfasst, weil die „Sprache melodischer ist.“ Aber sein großes Anliegen sind kritische Gedichte und Projekte, „um Nachzudenken und sie zu hinterfragen“, so Kristian Aumann.