St. Andrä-Wördern

Erstellt am 19. Oktober 2016, 06:05

von Doris Firmkranz

Umstritten: Ort fühlt sich überrollt. Durch puren Zufall erfuhren Anrainer und Gemeinde von geplanter Unterkunft für minderjährige Flüchtlinge. Alle sind sich einig: „Man hätte vorher reden sollen!“

Wann und wie viele Jugendliche hier einziehen ist ungewiss.  |  privat

Sorgen in Hinsicht auf Sicherheit und Lebensqualität bereitet derzeit eine geplante Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Wie aus einer Aussendung von FPÖ-Obmann Thomas Zeimke hervorgeht, haben Anrainer und Rathaus erst durch Zufall von dem Projekt in der Dammstraße erfahren.

„In unmittelbarer Nähe befinden sich ein Kindergarten und ein Spielplatz. Dort pubertierende kulturfremde Jugendliche unterzubringen, halte ich für falsch,“ so Zeimke.

„Aber ich hätte erwartet, dass wir vorher informiert werden“

„Ich habe es zufällig erfahren“, bestätigt Bürgermeister Maximilian Titz (ÖVP), „es wird schon fleißig adaptiert, aber zur baupolizeilichen Begehung sind wir erst gar nicht eingeladen worden.“

Die Gemeinde stelle sich nicht gegen Asylwerber, das sei sogar in einem Grundsatzbeschluss festgelegt worden. „Aber ich hätte erwartet, dass wir vorher informiert werden“, so Titz. Auch SPÖ, Grüne und Bürgerliste hätten sich ein Gespräch im Vorfeld gewünscht.

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