Tulln

Erstellt am 16. Mai 2017, 13:54

von Thomas Peischl

15-Jährige vergewaltigt: Mutmaßliche Täter gefasst!.

Symbolbild

Kurz vor Redaktionsschluss der Printausgabe der Tullner NÖN wurde bekannt, dass nach der Vergewaltigung einer 15-Jährigen in der Tullner Au - das Mädchen soll zweimal missbraucht worden sein ( NÖN.at berichtete ) - zwei tatverdächtige Asylwerber verhaftet worden sein sollen. Bürgermeister Peter Eisenschenk in einer ersten Stellungnahme: „Mein größtes Bedauern gilt natürlich dem betroffenen Mädchen und seiner Familie.“

Nach einem derart schrecklichen Vorfall werde man in Tulln nicht einfach zum Alltagsbetrieb übergehen.

Aufnahmestopp für Asylwerber

„Ich hoffe jetzt auf die höchstmögliche Strafe für diese Verbrecher, die volle Härte des Gesetzes ist hier angesagt. Null Toleranz gegenüber straffälligen Asylwerbern, die das Gastrecht missbrauchen“, betont Eisenschenk, „es muss auch klar sein, dass die Stadt Tulln in so einer Phase keine neuen Flüchtlinge aufnehmen kann.“

Bis der Fall in allen Details analysiert ist, soll es in der Bezirkshauptstadt einen Aufnahmestopp ( NÖN.at berichtete ) geben. Die Betreuung jener Geflüchteten, die sich bereits in Tulln befinden und sich an die Regeln halten, wird fortgesetzt. Jetzt gelte es eine Strategie für die Zukunft zu entwickeln.

Erstmalige DNA-Reihenuntersuchung

Insgesamt soll es drei Täter geben. Bei 59 Bewohnern von Asylunterkünften in der Bezirksstadt wurden DNA-Abgleiche durchgeführt, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager mit. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Erhebungen seien notwendig. Zu einer Reihenuntersuchung wie in Tulln sei es erstmals in Österreich gekommen, fügte der Sprecher hinzu.