Tulln

Erstellt am 19. Oktober 2016, 04:00

von Helga Urbanitsch

Erster Mädchentag "Rosa" war großer Erfolg. Der erste Tullner Mädchentag „Rosa“ fand unter großer Beteiligung im Atrium statt. Es gab 250 Anmeldungen.

250 Mädchen meldeten sich an, um beim „Rosa Mädchentag“ mit dabei sein zu können. Im Bild: Bürgermeister Peter Eisenschenk, EXIT-Obfrau Susanne Schimek (3.v.r.), Nationalratsabgeordneter Johann Höfinger (r.) und Gemeinderat Hannes Boyer (4.v.l.).  |  Urbanitsch

Die Idee zu Initiierung eines Mädchentages in Tulln entstand im Rahmen des Mädchenarbeitskreises der drei Tullner Einrichtungen der Jugendarbeit: EXIT, dem Jugendzentrum und Gemma!Mobile Jugendarbeit.

250 Anmeldungen zeigten, wie groß die Nachfrage zu „Rosa“ war.

„Überrascht hat mich nicht nur die hohe Anzahl der Anmeldungen, sondern auch das offensichtliche Bedürfnis der Mädchen, etwas für sich alleine zu haben“, freute sich EXIT-Obfrau Susanne Schimek über das Gelingen des ersten Mädchentages Rosa im Atrium.

Mit Vorurteilen wie „Mädchen können nicht rechnen“ und „Frauen gehören in die Küche“ wurde sinnbildlich aufgeräumt:Die Pappkartons flogen durchdie Luft.  |  Urbanitsch

Ein wichtiges Ziel dieses Projektes ist, den Mädchen neue Perspektiven aufzuzeigen und Denkanstöße zu einer eigenverantwortlichen Lebensgestaltung zu geben, sie in ihren Interessen zu stärken.

Verschiedene Stationen konnten im Atrium erkundet werden. Im „Berufskarussell“ holten sich die Mädchen neue Ideen für den beruflichen Weg, während das „Rollenspiel“ jede Menge Kreativität zuließ. Beim Fotoshooting demonstrierte eine professionelle Fotografin, was uns moderne Bildbearbeitungsprogramme vormachen. Technisches Werken war am Stand der Hebebühne angesagt.

„Nächstes Jahr gibt es einen Burschentag“

„Da die Nachfrage so groß war, wird es den Mädchentag nun jedes Jahr geben. Aber auch die Burschen werden nicht zu kurz kommen, nächstes Jahr wird der erste „Burschentag stattfinden“, erklärte Susanne Schimek.

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