Erstellt am 21. Mai 2016, 04:54

von NÖN Redaktion

Kick-Off für EU-Projekt. Das von Rudolf Krska am IFA-Tulln koordinierte EU-Projekt zur Reduktion von Schimmelpilz-Giften startete Anfang März mit einer Veranstaltung an der BOKU Tulln.

MyToolBox-Koordinator Rudolf Krska (Mitte mit Schild) und seine Projektpartner aus 23 Ländern, beim Kick-Off-Meeting am UFT. Foto: privat  |  NOEN, privat

Wer kennt das nicht: Beim Küchenputz finden sich immer wieder Lebensmittel, die von einem weißen bis bunten Samt bedeckt sind - Schimmelalarm! Aber er ist nicht nur hässlich anzusehen, sondern fügt auch Gesundheit und Wirtschaft großen Schaden zu.

Um diese Schadstoffe entlang der Lebensmittelkette zu reduzieren, werden moderne und innovative Maßnahmen gebraucht. Diesem Ziel hat sich das Projekt „MyToolBox“ verschrieben, das erste von einer österreichischen Organisation koordinierte EU-Projekt im Bereich der Lebenswissenschaften.

Partner aus Italien, Serbien und China

Um die ersten Schritte in diese Richtung zu setzen, lud Professor Krska die 23 Partner zu einem Kick-Off Meeting an das Universitäts- und Forschungszentrum Tulln (UFT) ein.

Mit Partnern wie Barilla aus Italien, Agrocentrum aus Serbien und der chinesischen „Academy of State Administration of Grain“ sind nicht nur erfolgreiche Industrieunternehmen, sondern auch Bauern vertreten. So kann bereits beim Anbau von Weizen oder Mais dem Befall von giftproduzierenden Schimmelpilzen mithilfe von „Biokontrolle“ vorgebeugt werden.

Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und wird durch ein Advisory Board mit 15 Mitgliedern überwacht.

Übrigens: Am Freitag, 20. Mai, ist Rudolf Krska von 11 bis 12 Uhr live zu Gast in Radio Niederösterreich.