Erstellt am 24. September 2015, 05:22

von Helga Urbanitsch

Neuer Altar geweiht. Bischof Klaus Küng salbte den Altar in der Pfarrkirche St. Stephan mit Chrisam. Zwei Reliquien sind im Altar eingebettet.

Der neue Altar mit der Marmorplatte in der Pfarrkirche St. Stephan wurde von Bischof Klaus Küng geweiht. Der dazugehörige Ambo wurde gesegnet. Somit sind die Bauarbeiten im Altarraum beendet.  |  NOEN, Helga Urbanitsch

Sehr viel Vorbereitung verlangte die feierliche Altarweihe in der Pfarrkirche St. Stephan, die Bischof Klaus Küng vornahm. So wurde der Altar nach der feierlichen Allerheiligenlitanei, gesungen von Kantor Markus Fallbacher, mit Chrisam gesalbt. Vier Schälchen mit Kohlen und Weihrauch wurden an die Ecken und in die Mitte des Altars gestellt. Dafür vorgesehene Gebete und Gesänge umrahmten die Weihe. In den Altarfuß wurden die Reliquien von Johannes Paul II und Mutter Theresa beigesetzt.

Der Altar wurde betont schlicht angefertigt, um die Kirche nicht zusätzlich optisch zu überladen. Auch der neue Ambo wurde gesegnet, ebenfalls eine schlichte Konstruktion. Die neuen Sedes (Sitze für Priester und Ministranten) wurden zum ersten Mal verwendet.

„Jesus ist unsere Mitte. Wenn wir zusammenhalten können wir zuversichtlich in die Zukunft blicken“, so Bischof Küng, der von „lebendigen Steinen“ sprach und seiner Freude Ausdruck verlieh, dass die Stadt Tulln ein großes Herz für Flüchtlinge zeige.

Der Chor St. Stephan umrahmte die Feierlichkeit mit der Rheinberger Messe, dirigiert von Ronen Nissan. An der Orgel brillierte Johannes Zeinler.

Bei der anschließenden Agape gratulierten die Besucher dem Bischof zum Geburtstag.