Erstellt am 30. Oktober 2015, 05:57

von Günter Rapp

Tullner Kulinarik ist top. Kulinarik / Der neue Gault&Millau stellt den Restaurants im Bezirk Tulln ein gutesZeugnis aus. Die beste Bewertung bekam das Gasthaus „Der Floh“ in Langenlebarn.

Der Winzer Josef Fritz aus Zaussenberg ist ein Geheimtipp von Gault&Millau  |  NOEN, zVg

Neben den Restaurants im Bezirk wurden bei Gault&Millau auch die regionalen Winzer bewertet. Mit seinem Chardonnay Floss 2013 und dem Grünen Veltliner Scheiben 1ÖTW 2014, ist das Felser Weingut Leth im Ranking um „Große Weine - kleine Preise“ ganz vorne.

Qualität zu einem erschwinglichen Preis

Um 14,40 bzw. 16,80 Euro gelangen diese Weine in den Verkauf. „Es zeigt sich, dass unsere Leistung honoriert und zu vernünftigen Preisen angeboten wird“, sagt Franz Leth jun. „Qualität muss einen erschwinglichen Preis haben. Astronomische Preise bringen nichts, wenn der Kunde dann nur einmal kauft.“

Wichtig sei es, den Kunden zufriedenzustellen. „Hinter einem Einmalgeschäft verbirgt sich keine Nachhaltigkeit“, so Leth jun.

Für den Winzer Josef Fritz aus Zaussenberg, der mit seinem Roten Traminer Trausatz Grande reserve 2013 unter den großen Weinen mit kleinen Preisen gelandet ist, bedeutet dies eine neuerliche Anerkennung für seinen Wein, der seit Jahren immer vorne dabei ist. „Es ist die Urform des Traminers und nicht unbedingt eine Wagramer Sorte, aber die tolle Platzierung freut mich sehr“, so Josef Fritz zur NÖN.

Acht Hauben für Toni Mörwalds Restaurants

„Insgesamt acht Hauben, das ist eine tolle Leistung, die aber nur mit einem wirklich tollen Team machbar ist,“ so Toni Mörwald, Grand Chef des Mörwald-Imperiums, der über die Veröffentlichungen von Gault&Millau 2016 sichtlich erfreut ist.

Neben den drei Hauben für Gourmet „Toni M.“ gibt es je zwei für das Restaurant „Zur Traube“ in Feuersbrunn und das Restaurant „Le Ciel by Toni Mörwald“ im Grand Hotel Wien. Für das Restaurant „Schloss Grafenegg“ gab es eine Haube. „Wir errichten derzeit in Feuersbrunn unser neues Hotel am Wagram und bieten deshalb in Grafenegg auch während der Wintermonate durchgehend lukullische Highlights für unsere Gäste“, so Toni Mörwald zur NÖN.