Erstellt am 25. November 2015, 05:08

Tullner Wasser hat die besten Werte. Die Anbindung des Brunnenfeldes III ans Trinkwassernetz brachte eine Reduktion der Wasserhärte und des Nitratgehalts.

Stolz auf die gute Wasserqualität: Peter Eisenschenk, Johannes Scholz und Johannes Sanda (v.l.).  |  NOEN, Stadtgemeinde Tulln

Seit einigen Monaten ist das Brunnenfeld III voll in das Trinkwassernetz Tullns angebunden. Die Qualitätsuntersuchungen zeigen: Die ohnehin sehr guten Werte des Tullner Trinkwassers haben sich neuerlich verbessert.

„Wasser ist und bleibt unser Lebenselixier. Mit den Maßnahmen der letzten Jahre haben wir die hochqualitative Trinkwasserversorgung für unsere Bevölkerung in den nächsten Generationen gesichert“, so Bürgermeister Peter Eisenschenk und Johannes Scholz, zuständiger Stadtrat für Wasser und Kanal.

Wasserqualität wird ständig überprüft

Die Wasserqualität wird im Rahmen der Eigenüberwachung von der Stadtgemeinde Tulln ständig überprüft. Zusätzlich wird standardmäßig sechs Mal pro Jahr eine Prüfung durch die externe Anstalt „NUA Umweltanalytik“ beauftragt. Diese bestätigt, dass durch die Zuschaltung des Brunnenfeldes III „im Vergleich zu den Voruntersuchungen (…) eine deutliche Reduktion der Gesamthärte und des Nitratgehaltes“ erreicht werden konnte. Die Härte des Tullner Trinkwassers wurde konkret von ca. 20° dH auf ca. 14° dH gesenkt. Das bedeutet mittelhartes Wasser, für das kaum bis keine Enthärtungsmaßnahmen mehr notwendig sind.

Zum Vergleich: Vor 20 Jahren hatte das Tullner Wasser noch 40° dH. Die Stadtgemeinde Tulln investierte in den letzten zwei Jahren insgesamt 2,1 Mio. Euro in die Erschließung des Brunnenfeldes III.

Die Wasserversorgung in Tulln wird über vier Brunnen gespeist – einen im Brunnenfeld I (Staasdorferstraße), zwei im Brunnenfeld II nördlich der Donau und einen im Brunnenfeld III, ebenfalls nördlich der Donau. „Mit unseren drei Brunnenfeldern sind wir sehr gut aufgestellt. Bis 2020 stehen noch Sanierung und Neubau der alten Trinkwasserversorgungsbehälter beim Wasserwerk 1 auf dem Projektplan“, erklärt Bürgermeister Eisenschenk.

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