Erstellt am 11. November 2015, 17:08

„Uni“ für Seebarn. Eröffnung / Freude über Vogelwarte der Vetmeduni Vienna und mehr NÖ Standortqualität durch wissenschaftliche Einrichtungen. SEEBARN / Mit einem Festakt erfolgte die Eröffnung der Außenstelle der Österreichischen Vogelwarte der Veterinärmedizinischen

Eröffnung der Vogelwarte: (v.l.) Landtagsabgeordneter Alfred Riedl, Rektorin Sonja Hammerschmid, Univ.-Prof. Walter Arnold, Univ.-Prof. Leonida Fusani, Landeshauptmann Erwin Pröll, Vizerektor Otto Doblhoff-Dier und Ministerialrat Christian Smoliner.  |  NOEN, R. Groiss

Mit einem Festakt erfolgte die Eröffnung der Außenstelle der Österreichischen Vogelwarte der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni) durch Landeshauptmann Erwin Pröll, Rektorin Sonja Hammerschmid, Grafenwörths Bürgermeister Landtagsabgeordneten Alfred Riedl, Walter Arnold, Departmentsprecher für Integrative Biologie und Evolution, und Leonida Fusani, Leiter der Ornithologie.

Hoher Stellenwert von Wissenschaft und Forschung im Land

Landeschef Pröll betonte den hohen Stellenwert von Wissenschaft und Forschung im Land. „Mit wissenschaftlichen Standorten gewinnt Niederösterreich an Standortqualität“, so Pröll. Das sei ein wichtiger internationaler Wettbewerbsfaktor. Zudem komme Niederösterreich zugute, dass man die Wissenschafts- und Forschungsergebnisse praktisch anwenden kann.

Die Veterinärmedizinische Universität Wien feiert heuer ihr 250-jähriges Bestehen, die Eröffnung der Vogelwarte bilde den Schlusspunkt der Feierlichkeiten, so Rektorin Hammerschmid. Die Verantwortung für Tier und Mensch sei zum Jubiläum und in den letzten 250 Jahren im Zentrum der Arbeit der Veterinärmedizinischen Universität gestanden. „Wir sitzen hier mitten in einem ganz tollen Vogelrevier“.

„Ich freue mich, dass ihr da seid“, begrüßte Bürgermeister Riedl die Mitarbeiter der Vogelwarte und betonte: „Wir sind stolz, eine universitäre Einrichtung in der Gemeinde Grafenwörth zu haben.“

Fusani, Leiter der Ornithologie, betonte, dass das ehemalige Schulhaus auch in Zukunft offen für wissbegierige Kinder und die Bevölkerung sein wird. „Oberstes Ziel ist die Erforschung aller Aspekte der Vogelbiologie“, so Fusani. Vor allem beschäftigt man sich hier mit der Vogelberingung.